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Anna Sasaki ist der 12-jährige Hauptcharakter des Films Erinnerungen an Marnie von Hiromasa Yonebayashi.

In Sapporo besucht sie die erste Klasse der Unterstufe und wohnt mit ihrer Familie in einer Wohnung. Wegen ihrer bläulichen Augen gewinnt sie unter anderem die Aufmerksamkeit von Nobuko Kadoya.

Bitte hört auf. Ich hasse mich und darum tun es alle.

— Anna über sich selbst.

KrankheitBearbeiten

Laut ihrer Pflegemutter Yoriko Sasaki, die sie Tantchen nennt, war sie ein fröhliches und lebhaftes Kind. Doch mit dem zunehmenden Alter wurde sie zurückhaltender. Das liegt unter anderem an ihren Asthma-Anfällen.

Doktor Yamashita glaubt, dass ihre Anfälle durch Stress hervorgerufen sein könnte. Um sich zu erholen hat er mit ihrer Mutter diskutiert, dass Anna aufs Land fährt. So verbringt sie den Sommer über bei Yorikos Verwandten die Ouiwas im Kissakibetsu. Der Arzt hatte nicht ganz unrecht, wenn Anna sich gestresst fühlt, da sie sich minderwertig fühlt.

PersönlichkeitBearbeiten

Anna ist tollpatschig, sehr höflich und sehr zurückhaltend. So grüßt sie ihre Verwandten Setsu Ouiwa und Kiyomasa Ouiwa auf formelle Weise und begrüßt sie verbeugend. Auch ihre Mutter ist da nicht anders. Sie versucht auch anderen Menschen keine Umstände zu bereiten. Doch wenn sie sich bedrückt fühlt, erhebt sie auch ihre Stimme.

Sie ist sehr zurückhaltend, was dazu führt, dass sie kaum Freunde in der Schule hat. Obwohl sie sehr gut zeichnet, traut sie sich nicht sie anderen Menschen zu zeigen, auch ihrem Kunstlehrer nicht. Dennoch hält sie sich nicht davon ab mit Menschen zu unterhalten, wenn man mit ihr spricht. Jedoch fühlt sie sich bedrückt, wenn beispielsweise ihre persönliche Texte laut vorgelesen werden.

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Sayaka ist mit Anna befreundet. Mit Höflichkeit und Hilfsbereitschaft gewinnt man die Herzen der Menschen.

Sie geht nicht auf Menschen zu, sondern hält sich von ihnen fern, weil sie sich minderwertig fühlt. Doch mit Geduld und Höflichkeit nähert sie sich auch anderen Menschen, wie z. B. bei Familie Ouiwa, Sayaka Doi, Marnie, Hisako und Touichi (der nicht mal mit ihr Worte wechselt). Dass sie mit Sayaka befreundet ist und gegen Filmende auf Nobuko zugeht, zeigt, dass sie ihre Schüchternheit überwunden hat.

Ihr Hobby ist das Zeichnen, weshalb sie oft das Zeichenblock bei sich trägt. Ihr Zeichenstil ist auch Ausdruck ihrer Persönlichkeit. So sind ihre Zeichnungen immer in Schwarz und Weiß gehalten. Gegen Ende des Films ist ihre Zeichnung von Marnie in Farbe.

Gefühl der MinderwertigkeitBearbeiten

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Anna hockt weinend am Marsch, weil sie sich minderwertig fühlt.

Da sie sehr schüchtern ist, fühlt sie sich in peinlichen Situationen bedrückt. Wenn sie solche Situationen nicht aushält, was selten vorkommt, bekommt sie entweder einen Asthma-Anfall oder sie schreit einem an (und rennt dann weg). Sie ist zurückhaltend, weil sie sich minderwertig fühlt. Da ihre leibliche Eltern und Großmutter verstorben sind, fühlt sie sich zurückgelassen. Besonders die Beerdigung ihrer Großmutter war ein traumatisches Erlebnis für sie. Sie war zwei Jahre alt und nach zehn Jahren ist das Gefühl der Einsamkeit in ihr immer noch präsent.

Auch wenn es ihr bewusst ist, dass ihre Eltern und Großmutter nicht absichtlich verstorben sind, kann sie sie nicht verzeihen, weil sie sich einsam fühlt. Zu ihrer Mutter hat sie ein distanziertes und doch vertrauliches Verhältnis. So nennt sie ihre Mutter „Tantchen“ oder „Jammerlappen“. Doch die Einsamkeit wird dadurch verstärkt, dass ihre Mutter ihr diese eine Geheimnis nicht verrät. Dadurch glaubt sie, dass die Mutter ihr nicht vertraut. Sie redet sich ein, dass sie wegen ihrem Asthma ihren Eltern nur Geld kostet und dass die ganze Welt sie hasst. Sie verarbeitet die negativen Gedanken, indem sie in ihren Träumen mit Marnie spricht.

PuppeBearbeiten

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Anna bei der Beerdigung ihrer Großmutter mit einer Puppe in den Armen.

Die Puppe ist nur in Annas Erinnerungen, über die Beerdigung ihrer Großmutter, zu sehen. Die Puppe trägt ein blaues Kleid und blonde Haare. Nicht nur die Kleidung ähnelt die von Marnie, sondern auch die Frisur. Im Film jedoch sieht man nie das Gesicht der Puppe.

Da die Puppe Marnie so sehr ähnelt, glaubte Anna, dass Marnie nur ihrer Fantasie entspringt. Jedoch verstand sie nicht, dass sie Marnie schon mal begegnet ist.

TriviaBearbeiten

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Yorikos Geschenk: 24 Farbstifte der Marke Künstler. Premium Qualität. Made in Germany.

„Tantchen“ weiß, dass Anna sehr gerne zeichnet. So schenkte sie ihr Farbstifte. Die fiktive Marke der Farbstifte ist Künstler. Das zeigt, dass deutsche Produkte im Ausland für ihre Qualität bekannt ist wie z. B. Faber-Castell.

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