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Galeroth Felgrimm ist der Antagonist im Ni no Kuni - Der Film von Yoshiyuki Momose. Er trägt vielerlei Namen, um im Dunkeln zu operieren. So verwendet er neben Galeroth auch den Decknamen Gnauss Wisden und sein wahrer Name ist Sedulus Astrum.

FigurenBearbeiten

Galeroth ist der Feind der Stadt Evermore (dt. Minapolis), in der die Königsfamilie Astrum regiert. Er führt seine Truppe Schwarzes Banner an und entsendet einen Attentäter, um Kotona zu ermorden. Kotona und die Prinzessin Astrid Astrum sind Seelenverwandte.

Gnauss Wisden ist der königliche Hofmagier in Evermore. Damit steht er dem König Fidelius Astrum, der zugleich sein jüngerer Bruder ist, sehr nahe. Zu seinen Aufgaben gehören allerlei Dinge. So kümmert er sich um die Gesundheit der Königsfamilie und beobachtet Phänomene.

Sein wahrer Name ist Sedulus Astrum, der aus politischen Gründen als Kind der feindlichen Stadt Beladon übergeben wurde.

PersönlichkeitBearbeiten

Er ist manipulativ und versucht Menschen für seinen eigenen Vorteil und seinem Rachefeldzug auszunutzen. So zeigt er Haru eine falsche Sichtweise der Seelenverwandtschaft, um Haru gegen Evermore aufzubringen. Auch erinnert er Haru immer daran, dass jeder Opfer erbringen muss, um geliebte Menschen zu schützen. Hier motiviert er Haru die Bewohner Evermores zu töten.

Als Gnauss Wisden gehört er zu den engsten Vertrauten des Königs Fidelius Astrum. Fremden gegenüber ist er sehr misstrauisch, weshalb er das Leben der Helden Haru und Yū sehr erschwert. Er ist ein sehr rätselhafte Person. Zu einem ist er ein mächtiger Zauberer, kann aber Astrids Fluch nicht durchbrechen.

Obwohl er das älteste Kind der Königsfamilie ist, wurde er von seinen Eltern nicht geliebt. Sein Vater versuchte ihn sogar umzubringen. Bei dem Feind Beladon führte er ein glückliches Leben mit seiner Frau und Kind. Doch die Stadt wurde durch das legendäre Schwert Mornstar (dt. Morgenstern) vernichtet. Seither besteht sein Leben aus Rachegelüsten.

FähigkeitenBearbeiten

Er ist ein sehr mächtiger Magier, der den Tod überwindet hat und wiedergeboren wurde. Dabei lässt er Dämonen in seinem Körper wohnen. Dieses Prinzip ist in der japanische Mythologie als Tsuchinoko (ツチノコ/槌の子) bekannt, die im Film Prinzessin Mononoke als Rachegott bekannt ist.

Das Tor zu der anderen Welt kann er durch Magie öffnen, aber er selbst ist kein Weltenwanderer. Durch das Tor schickt er seinen Attentäter. Nach seinem Tod erlöscht seine Zauberkraft und das Tor schließt sich. Dass er das Tor öffnen kann, zeigt dass er ein umfangreiches Wissen in der Zauberkunst hat. So kennt er das Prinzip der Weltenwanderer.

Er kann mühelos seine Feinde durch Handbewegungen wegschleudern und in eine Echsenspinne verwandeln. Bei all seinem Können ist es ein Kinderspiel die Königsfamilie auszurotten. Jedoch baut er sich erstmal die Armee Schwarzes Banner auf. Das zeigt wie vorsichtig er handelt.

HandlungBearbeiten

VergangenheitBearbeiten

Geboren als Sedulus Astrum, wächst er wohlbehütet in der Stadt Evermore (dt. Minapolis) auf. Jedoch bevorzugten seine Eltern seinen jüngeren Bruder Fidelius, der später Thronerbe soll. Später wurde er dem Feind übergeben. Seither lebt er in der Stadt Beladon, wo er eine Frau und ein Kind hat.

Sein Vater entschied den Feind zu vernichten, indem er das legendäre Schwert Mornstar (dt. Morgenstern) verwendet. Die Stadt Beladon wurde zerstört. Er selbst kommt gerade noch mit dem Leben davon, indem er seinen Körper den Dämonen hergibt.

Er schwört Rache und baut seine Armee Schwarzes Banner auf und verdient mit der Zeit Vertrauen des Königs Fidelius als Hofmagier. Seither heißt er Galeroth, wenn er seine Armee anführt. Er heißt Gnauss Wisden, wenn er des Königs Magier ist. Gelegentlich schickt er Attentäter, um die Prinzessin zu ermorden. Denn er will mehr Zauberkraft erlangen, um den König vom Thron zu stürzen.

Der AttentatBearbeiten

Der Attentäter, der von Galeroth entsandt wurde, hat erfolgreich Kotona angegriffen und mit seinem Dolch vergiftet. Durch ein Tor verlässt er die Welt von [[Yū] und Haru.

Rettet die Prinzessin!Bearbeiten

Im Schlafsaal stehen drei Männer um das Batt der Prinzessin Astrid: Der König Fidelius, Kommandant Barton Rosch und Galeroth als Hofmagier Gnauss Wisden. Barton merkt sarkastisch an, dass Gnauss nicht in der Lage ist die Prinzessin zu helfen, obwohl er ein mächtiger Magier ist. Daher nehmen sie die Hilfe von Meister Zeelok in Anspruch, der aber beim Versuch Astrid zu retten, umkommt. Auf sein Vorschlag zurückzuziehen, damit der König sich ausruht, verlassen die Männer das Schlafsaal.

Nachdem Yū den Fluch um Astrid brach und sie so rettete, muss er und sein bester Freund Haru kniend und gefesselt vor dem König für ihr Handeln verantworten. Gnauss schaut sich Yūs Hände an, um zu verstehen wie er den Fluch brechen konnte. Dabei bemerkt Yū einen stechender Geruch an Gnauss. Die Prinzessin lenkt ein, dass die Helden ihr Leben gerettet hat. Darauf lenkt Gnauss ein, die Helden frei zu lassen.

Der Lohn eines HeldenBearbeiten

Im Schloss unter vier Augen äußerst sich Gnauss dem König sein Misstrauen den beiden jungen Helden. Er erinnert dem König daran, dass der Schwarze Banner in der Vergangenheit bereits Attentäter auf die Prinzessin angesetzt haben. Es ist eben nicht auszuschließen, dass die Helden Feinde sind, die das Vertrauen der Prinzessin gewinnen wollen. Sie sammeln Informationen für das Schwarze Banner, die gerade ihre Armee aus Söldnern aufstellt. Der König ist fest entschlossen sein Königreich um jeden Preis zu beschützen, da sonst der Tod seines älteren Bruder Sedulus und die Zerstörung der Stadt Beladon umsonst gewesen wäre. Er stimmt Gnauss zu, die Helden auf eine Probe zu stellen.

Früh morgens tritt ein Soldat in die Lagerhalle, wo die Helden übernachtet haben. Er verkündet, dass die Helden zu einem Schwertkampf im Schloss eingeladen sind. Die Helden betreten ein Kolosseum. Gnauss verkündet, dass große Zauberkräfte auch große Kampfkünste mit sich bringt. Den Helden werden Schwerter zugeworfen, damit sie gegen zwanzig Männer kämpfen. Der Gong ertönt und die Schwerter blinzeln im Sonnenlicht.

Die Prinzessin betritt die Tribüne und sie ist entsetzt darüber wie respektlos die Helden behandelt werden. Durch den überraschenden Kampfgeschick der Helden, beendet der König den Kampf. Statt sie für ihren Sieg zu belohnen, wird ihnen Speere entgegen gehalten. Ihnen wird vorgeworfen mit dem Feind zusammenzuarbeiten, um bei Gelegenheit den König zu töten. Yū schlägt vor, durch die Flammen hinter der Tribüne zu springen. Er glaubt, dass sie in ihre Welt gelangen, weil sie in Gefahr schweben. Gesagt getan. Nun realisiert Gnauss, dass die Helden Weltenwanderer sind.

Die SeelenverwandtschaftBearbeiten

Morgens in der Schule erfahren die Helden, dass Kotona aus gesundheitlichen Gründen abwesend ist. Aus der Ferne schaut der Attentäter den Streit der Helden zu. Yū glaubt, dass die Prinzessin Astrid Astrum in Gefahr ist. Doch auf Haru stoßt er auf taube Ohren. Hasserfüllt fordert Haru Astrids Tod. Der Attentäter rennt auf die Helden zu und teleportiert sie in die Parallelwelt.

Schwur und EntschlossenheitBearbeiten

Haru landet im Schwarzen Schloss, das Hauptquartier des schwarzen Banners. Dort spricht Galeroth ihn auf das notwendige Übel an: In Harus Welt sterben Menschen, weil Menschen in seiner Welt überlebt haben, die eigentlich für den Tod bestimmt waren. Nun machen sie sich auf zum Schloss in Evermore.

Der schwarze Banner hat die Stadt Evermore erreicht und ihre Mauer durchbrochen. Galeroth erinnert Haru daran, dass es Opfer erfordert, um das Leben anderer zu retten.

BeweislageBearbeiten

Wieder in der alten Welt versucht Yū seinen besten Freund Haru zur Vernunft. Um ihn zu überzeugen, suchen sie Saki Mishima auf. Als sie den Blumenladen ankommen, wird sie von einem Attentäter überfallen. Sie konnten entkommen und steigen in ein Auto. Der Attentäter verwandelt sich in eine Monsterspinne, einem Tsuchigumo, und verfolgt das Auto.

Im Auto erwähnt Saki verwundert, dass der Attentäter ihren Namen und der von Yū kennt. Nun realisiert Yū, dass der Attentäter im Umfeld des Königs arbeitet. Das Auto stürzt in einm Fluss. Durch diese Gefahrenlage teleportieren sich Yū und Haru in die andere Welt.

Im Schloss sind alle versammelt, auch Haru. Yū tritt hervor und bezeichnet Gnauss Wisden als Verräter. Er führt an, dass die Prinzessin schwer bewacht ist und daher nur enge Verbündete ihr nähern kann. Als Gnauss bei ihrem ersten Treffen seine Hand berührt, um seine Zauberkraft zu prüfen, bemerkt er, dass Gnauss den gleichen Geruch trägt, wie der verfluchte Dolch, der damals im Astrids Bauch gesteckt hat.

Gnauss enthüllt seinen Körper, welcher mit lila-schwarzen Rissen übersät ist. Er beschwört nun seine Rüstung, wodurch auch sein weiterer Deckname offenbart wird: Galeroth Felgrimm. Dann erzählt er seine Vergangenheit.

EndkampfBearbeiten

Den heranstürmenden Barton schleudert er von sich und wirkt ein Zauber, um Haru zu kontrollieren, der noch die Rüstung des schwarzen Banners trägt. Widerwillig schwingt Haru das Schwert gegen Yū, der intuitiv ein Zauber wirkt und so den Kontrolzauber annulliert. Darauf fliegt Sedulus davon und schießt auf das Schloss. Sedulus verwandelt sich in ein Tsuchigumo, eine Echsen-Spinne mit Stacheln und Flügeln.

Yū und Haru konnten ihn mit dem Schwert Mornstar besiegen. Sedulus löst sich auf und an seiner Stelle taucht das Tor zur Parallelwelt auf. Sein Zauber bewirkt, dass zwischen den Welten gereist werden kann.

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