Kōbe ist die Heimatstadt der Familie Yokokawa aus dem Film Die letzten Glühwürmchen, die von amerikanischen Luftangriffen heimgesucht wird.

Bedeutung der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum von Februar bis August 1945 wurde die Stadt fünfmal angegriffen, wodurch über 55% der Fläche zerstört wurde. Im Jahr 1944 war sie mit 77.700–155.400 Einwohner pro km² die dichtbesiedelte Stadt Japans. Sie war wichtig für die Petrochemie und Schwerindustrie. Für die Industrie wurden viele Stahlwerke, in der Seita gearbeitet hat, und Rüstungsfabriken gegründet. Der viertgrößte Kampfflugzeug-Hersteller des Landes, Kawanishi, ist hier heimisch.[1]

Weitere Details auf Wikipedia unter Luftangriffe auf Kōbe.

Auswirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie im Film zu sehen ist, haben viele Menschen ihr Leben verloren, wurden obdachlos oder haben wie Seita und Setsuko das Glück, von ihren Verwandten versorgt zu werden[2]. Dennoch scheint Seita für das „Glück“ nicht dankbar zu sein. Dies zeigt sich durch sein Verweigern arbeiten zu wollen.[3]

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Stadt ist im Film nicht wirklich viel zu sehen, weil sie großflächig zerstört wurde: Das Haus der Familie Yokokawa und Seitas Schule. Die Handlung spielt hauptsächlich in Nishinomiya.

Die Stadt ist zerbombt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. United States Strategic Bombing Survey: The Effects of Air Attack on Osaka-Kobe-Kyoto. 1947. Seite 149
  2. Die letzten Glühwürmchen, Filmkapitel: Titel C - Guten Mutes
  3. Die letzten Glühwürmchen, Filmkapitel: Titel D - Das Streben nach Glück
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.