Ghibli Wiki
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Achtung!
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Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät wichtige Handlungselemente aus dem Anime oder Manga. Wenn du das Werk nicht kennst, kann das Lesen dieses Artikels dir die Freude am Werk nehmen.


Hier ist der Manga Shuna no Tabi in die deutsche Sprache übersetzt. Es ist keine offizielle Übersetzung. Diese Seite ist für diejenigen angepasst worden, die keine Mangas lesen. Daher wird der Text von oben nach unten und von links nach rechts gelesen und in eben jener Reigenfolge werden auch die Bilder betrachtet. Die Zahl in der Klammer entspricht der Seitenzahl des Mangas. Hier die Kapitel des Mangas:

Kapitel 5 – Das Land der Göttermenschen[]

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Die Nacht ist zuende und es ist [bereits] hell geworden. Die Klippe wird aber noch von tobenden Staub[wolken] umgeben. Das Gebiet des Abgrunds ist bedeckt von schweren Wolken, die undurchsichtig sind. Shuna stärkt seinen eisernen Willen. Er fasst Mut, die tiefe Schlucht hinab zu klettern.

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Er entdeckt unzählige Götter aus früheren Zeiten, die in die Felsen gehauen worden sind. Von oben konnte er sie nicht sehen. Viele Gottheiten haben keinen Namen und sind vergessen worden. Sie sind stumme Handheber für seine Ahnen.

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Die Sonnenstrahlen werden verschluckt, als Shuna durch die Wolken geht. Er findet sich im Reich der unendlichen Finsternis wider. Hier sind keine Götter zu sehen, aber stattdessen freigelegte Drachenskelette. Shuna lässt sich auf den Knochen nieder, um darauf seine erste Nacht zu verbringen.

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Am darauffolgenden Nachmittag, stechen die Sonnenstrahlen für einen kurzen Augenblick durch die Wolken hindurch. Der Boden des Abgrunds wird zum ersten Mal sichtbar: Es ist ein Strand.

„Wie ist es möglich …?“, fragt sich Shuna.

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Das Land der Göttermenschen befindet sich auf der anderen Seite des tobenden Meers.

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Unwissend was er jetzt unternehmen soll, torkelt der Junge zum Wasser, um seine Hände und sein Gesicht zu waschen. Das Wasser ist kalt und bitter.

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Als er im Wasser steht, bildet sich ein Strudel um ihn herum. Plötzlich verlässt ihn seine Kraft. Shuna fällt in einen tiefen Schlaf, während er im Meer versinkt.

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Shuna wacht im warmen Wasser auf. Das Wasser war um ihn geflossen, während er schlief.

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Alles um ihn herum ist hell und lebendig wie einer anderen Welt. Fischschwärme, die gestern nicht zu sehen gewesen waren, sind nun zu bestaunen.

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Er geht den Strand der Insel entlang, als die Flut nachlässt. Das Meer ist mit Leben erfüllt. All die Tiere, die vor langer Zeit ausgestorben sind, kriechen hier herum.

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Die Insel sprudelt über mit Leben. Shuna hat endlich seinen Fuß auf den Boden der Göttermenschen gesetzt.

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Die Insel ist eine üppige unberührte Wildnis. Shuna geht tiefer und tiefer hinein.

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Ein Aufatmen. Wie reich und friedlich diese Vegetation ist.

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Hier gibt es keine Bedrohung und nichts muss bedroht werden. Shuna vertieft sich in seine Ruhe, was seiner Seele und seinem Körper gut tut.

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Shuna: „Ein Mann! War es ein Göttermenschen?“ Die Worte des älteren Mönchs, dass die Göttermenschen keine Menschen willkommen heißen, erfüllen seine Gedanken.

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Es ist ein grüner Riese, der zielsicher vorbeischlendert. Ihm folgt ein Rudel aus Insekten und [anderen] Tieren.

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Der Riese hält auf einer Lichtung an, die in der Mitte des Waldes liegt. Dann lässt er sich schweigend fallen.

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Shuna kann nicht hinsehen. Die Herde aus kleinen Tieren frisst den Riesen auf. Als er sich auflöst, bleibt nicht einmal das Sehnenfleisch seiner Knochen übrig.

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In dem funkenden Augenblick, in dem der Riese aufhörte zu leben, steht Shuna [plötzlich] einem anderen Riesen gegenüber. Der Riese regt sich nicht, als er Shuna ansieht. Er geht mit einem gelassenen Gesichtsausdruck an ihm vorüber. Er ist verwundet. „Er geht hin zum Sterben.“, flüstert Shuna schaudernd.

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Weitere Riesen erscheinen, die dem anderen folgen. Zufrieden trudeln sie durch den Wald, wie eine Gruppe von Frommen auf einer Pilgerfahrt. Dann merkt Shuna, was gerade passiert. Eine fremdartig geformte Skulptur türmt sich auf den nackten Feldern. [Die Wege,] vermutlich Wasserkanäle, verlaufen längs und breits durch die weit kultivierten Felder.

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Die Oberfläche weist eine außergewöhnliche Elastizität und Wärme auf. Sie ist weder aus Stein noch aus Metall.

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Es gibt keine erkennbaren Türen. Nur die Öffnungen, rund um die Skulptur herum, führen zu den Kanälen. Das Innere ist eng und dunkel mit einem lieblichen Geruch, der einem entgegen bläst. Shuna betritt behutsam eine dieser Öffnungen. Sofort sträubt sich sein Haar, weil er Gänsehaut bekommt. Er rennt unaufhaltsam zurück zum Wald.

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Es ist keine Skulptur, sondern ein lebendes Gebilde. Es atmet.

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In der Stille der Nacht kehrt der Mond zurück und er hält direkt über der Skulptur an.

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Etwas wird von der Öffnung des Mondes eingesaugt: Menschen!

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Was der ältere Mönch gesagt hat ist wahr. Die Göttermenschen haben diese Menschen von den Menschenhändlern erworben.

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Als die große Scheibe alle Menschen eingesaugt hat, vibriert sie ruckartig. Wieviel Zeit ist vergangen? Der Mond knippst sein Licht aus und alles wird still. Neonleuchtendes Wasser strömt aus den Öffnungen in die Kanäle, die Adern der Felder. Shuna beobachtet, was als nächstes geschieht: Er sieht viele Wesen, die sich aus dem Wasser erheben. Sie sind neugeborene Riesen.

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Wurden die eingesaugten Menschen als neue Riesen wiedergeboren? Oder wurden sie zum Wasser, das die Felder nährt? Shuna kann seine Fragen nicht beantworten. Die Riesen schwärmen aus durch das Feld, um das Goldene Korn durch ihre Mundöffnung über das Feld zu streuen.

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Die Riesen ruhen nicht. Sie holen Wasser, um es über die Felder zu schütten. Als die Sonne aufgeht, sind die Samen als Sprossen bereits aufgegangen.

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Am Mittag blüht der Weizen schon.

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Shuna schaut hinunter zu seinem Gewehr an seiner Seite und er keucht.

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Das Gewehr ist eingerostet und unbrauchbar geworden; an einem halben Tag. Sein Messer und seine Kleider sind im gleichen Zustand.

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Shuna: „Ich kann nicht länger warten. Die Zeit vergeht hier anders.“ Der Weizen trägt bereits seine Farbe.

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Shuna überquert den Kanal.

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Seine Hand streckt sich aus, um den Weizen zu berühren. In diesem Moment winden sich die Riesen und Heulen, als seien sie von Trauer bedrückt oder als würden ihnen ihre Gliedmaßen abgetrennt. „Tu es nicht! Tu es nicht!“, kreischt eine Stimme in seinen Ohren. Doch Shuna ignoriert die Stimme und er reißt etwas von dem Weizen [für sich] ab.

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Durch seinen Körper schießt Adrenalin und die Angst. Ein stechender Schmerz erfüllt seinen ganzen Körper. Er beißt seine Zähne zusammen und er presst den Weizen an seine Brust, während er flieht.

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Wie von einer Schlange gebissen, rennt er durch den Wald zum tobenden schlagenden Meer. Benommen vor Schmerzen, springt Shuna in das dunkle Wasser.

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