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Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät wichtige Handlungselemente aus dem Anime oder Manga. Wenn du das Werk nicht kennst, kann das Lesen dieses Artikels dir die Freude am Werk nehmen.

Dieser Artikel beschreibt sehr ausführlich die Handlung des Films Das Schloss im Himmel. Die kürzere Fassung findet ihr unter Zusammenfassung:Das Schloss im Himmel. Die Überschriften entsprechen den Filmkapiteln.

Der Luftangriff Bearbeiten

Ziviles Luftschiff

Das Kriegsluftschiff Goliath.

Sheeta-Piraten

Sheeta auf der Flucht vor Luftpiraten.

Schloss-im-himmel-fluginsel

Die Geschichte der Laputaner.

Minenstadt

In der Minenstadt.

Pazu entdeckt Sheeta

Pazu fängt Sheeta auf.

Schloss-im-himmel-minenarbeiter

Die Minenarbeiter sind über ihre Ausbeute nicht erfreut.

Im Mondlicht summt die Tigermotte zwischen den Wolken. Das Brummen wird jedoch von einem Alarm durchbrochen, weil die Luftpiraten ein ziviles Luftschiff gesichtet haben. Ihr Kapitän Dora lächelt, denn die Zeit ist gekommen zu entern. Sie schwärmen mit vier Ornithopters aus.

Im Luftschiff sitzt Sheeta am Fenster, an dem sie die angeflogenen Luftpiraten sichtet. Geschickt können sich die Luftpiraten zur untersten Kabine durchkämpfen. Doch sie werden in ein Schießgefecht mit Muskas Agenten verwickelt. Muska setzt einen Notruf mit dem Telegrafen ab, jedoch wird er unterbrochen, als Sheeta ihn mit einer Flasche bewusstlos schlägt. Sie holt ihren Flugstein aus Muskas Tasche und steigt durch das Fenster hinaus. Als die Luftpiraten das Zimmer stürmen und Sheeta schließlich entdecken, greifen sie nach ihr. Jedoch verliert sie das Gleichgewicht und stürzt hinab in die dunkle, tiefe Nacht.

Das Opening wird eingeblendet und erzählt wortlos die Geschichte der Laputaner: Ein Mann auf einem Feld schaut zum Himmel empor und streckt seine Hand dem Himmel entgegen. Seine Hände sehnen sich danach den Himmel und die Wolken zu berühren. Er ist nicht allein. Eine Nation voller Flugbegeisterter baut sich Flugmaschinen. In den Wolken schaut eine riesige Frau den Menschen zu. Sie pustet die Wolken von sich weg. Die Laputaner beginnen Flugmaschinen zu bauen, die größer sind als ihre großzügig ausgestatteten Luftschiffe. Die Holozit-Minen und Fabriken machen diesen Traum möglich. Auf der Erde bildet sich ein flächendeckender Schatten, aufgrund der in der Luft schwebenden Inselstädte. Doch die Frau in den Wolken pustet weiter. Eine schwebende Insel stürzt ab. Seither ist nichts mehr von den Laputanern zu hören.

Der freie Fall lässt Sheeta in Ohnmacht fallen und sie stürzt kopfüber in die Minenstadt. Der Flugstein um ihren Hals erleuchtet und bremst den Sturz ab. Nun schwebt sie langsam hinab. Pazu entdeckt ein Leuchten am Himmel, nachdem er Duffis Haus verlassen hat. Er rennt dem Licht entgegen zur Mine. Auf einem Steg breitet er seine Arme aus, wohin Sheeta sicher hineingleitet. Er wagt es nicht, sie aufzuwecken. Denn ihr schlafendes Gesicht sieht für Pazu wie das eines Engels aus. Der Flugstein verliert an Leuchtkraft und Sheeta hört auf zu schweben. Pazu muss nun mehr Kraft aufwenden um Sheeta zu halten und trägt sie auf den Steg.

Sein Chef Duffi ruft nach ihm, ob er das Essen von seiner Frau Okami mitgebracht habe. Pazu berichtet, dass soeben ein Mädchen vom Himmel gefallen sei. Aber die pfeifenden Maschinen verschlingen seine Worte. Duffi fordert ihn auf, sich mehr auf die Arbeit zu konzentrieren. Da Duffi gerade beschäftigt ist, muss Pazu den Fahrstuhl bedienen. Dazu legt er einen Hebel um. Seine Gedanken sind immer noch mit Fragen über das Mädchen gefüllt. So muss ihn Duffi mit einem Brüllen wachrütteln. Er bremst den Fahrstuhl ab und die Minenarbeiter verlassen den Fahrstuhl mit einer prall gefüllten Lore.

Ein anderer Mann untersucht den Befund und muss Duffi enttäuschen, dass weder Silber noch Zinn gefunden wurden. Die Minenarbeiter murren, dass sie in eine andere Stadt ziehen oder andere Stollen untersuchen sollten, die allerdings allesamt schon leergeräumt sind. Sie und Duffi verlassen die Mine, denn es ist bereits Feierabend. Duffi gibt Pazu Anweisungen die Maschinen noch zu ölen und den Kessel herunterzufahren.

Pazu und Sheeta Bearbeiten

Schloss-im-himmel-schlafzimmer

Sheeta ist aufgewacht.

Schloss-im-himmel-eigenbau

Pazus Werkstatt.

Schloss-im-himmel-foto-schiff

Pazu ist an der Luftfahrt interessiert.

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Das Brummen eines Autos.

Duffis Kraft

Duffi zeigt seine Muskeln.

Die Luftpiraten pausieren ihre Suche nach Sheeta und werden diese am nächsten Tag in der Frühe fortsetzen. Sheeta schläft auf dem Steg, wo Pazu sie aufgefangen hat. Nebel legt sich um die Minenstadt. Pazu trägt Sheeta hinauf zu seinem Haus, welches auf einem Hügel steht.

Zur Morgenstunde spielt er mit seiner Trompete eine Melodie, um den Tagesanbruch anzukündigen. Sheeta wacht wohlbehütet in einem Bett auf und klettert zum Dach hinauf. Sie duckt sich schnell wieder ins Haus, als Tauben ihr entgegenschwärmen. Dann aber schaut sie hinaus und steigt auf's Dach, wo sie von Pazu begrüßt wird. Er reicht ihr Vogelfutter, worauf die Tauben zu ihr hinfliegen. Lachend bedankt sie sich bei ihm und stellt sich vor. Aus Neugier fragt er nach dem Flugstein. Als sie ihm den Stein überreicht, hängt er ihn sich gleich um den Hals. Dann springt er vom Dach, in der Hoffnung, dass der Stein leuchtet und ihn zum Schweben bringt. Jedoch fällt er durch den Boden.

Er gibt Sheeta den Stein zurück und bereitet Frühstück zu. Währenddessen schaut sie sich um und entdeckt ein Bild von Laputa. Er schaut nach ihr und erzählt, dass sein Vater Laputa entdeckt habe. Jedoch wollte ihm niemand glauben, weil Laputa als ein fiktiver Ort im Roman Gullivers Reisen dargestellt wird. Er träumt davon, Laputa selbst einmal zu sehen. Dazu hat er sogar ein eigenes Flugzeug gebaut.

Pazu bemerkt das Brummen eines sich nähernden Autos. Doch sie warnt ihn, dass Luftpiraten hinter ihr her seien, als sie ihre Verfolger aus dem Auto aussteigen sieht. Schnell zieht sie sich Jungenkleidung an und rennt mit Pazu aus dem Haus. Auf dem Weg hält Louis sie an und fragt nach einem fremden Mädchen. Darauf antwortet Pazu mit Madge, Duffis Tochter. Dann ziehen sie weiter zur Stadtmitte, wo sein Chef wohnt.

In der Stadt ruft Pazu seinem Chef Duffi zu, der gerade von Luftpiraten befragt wird. Sheeta verliert ihre Mütze, ihre Zöpfe wehen im Wind und sofort wird sie von den Luftpiraten erkannt. Pazu sagt Duffi, dass die Herren Luftpiraten seien. Sheeta und Pazu stellen sich hinter Duffi, der nun dem Fremden entgegentritt. Okami, Duffis Frau, zieht Pazu und Sheeta ins Haus, damit sie durch den Hintereingang fliehen können.

Charlie zeigt seine Muskeln, worauf Duffi es ihm gleichtut. Es kommt zum Zweikampf, welcher in einer Straßenschlacht mündet, als andere Luftpiraten und die Bewohner der Stadt sich in den Kampf einmischen.

Die Verfolgungsjagd Bearbeiten

Schloss-im-himmel-zug

Pazu und Sheeta steigen auf einen Zug.

Armee-Zug

Das Militär kommt mit Panzerzügen angerollt.

Sheetas Haus

Sheeta erzählt, was vorgefallen ist.

Aus der Ferne schaut Dora durch ein Fernrohr dem Kampf zu. Sie schwenkt es und entdeckt ihre gesuchte Beute. Anschließend fährt sie mit dem Auto in die Stadt, um ihre Bande aufzusammeln. Pazu winkt dem herannahenden Zug, damit der Zugführer ihn sieht. Dann springen Pazu und Sheeta auf. Er erklärt, dass sie von Luftpiraten verfolgt werden.

Der Zugführer wirft Kohle in den Ofen, um den Zug zu beschleunigen. Als die Luftpiraten mit ihrem Wagen auf den Schienen fahren, hängt Pazu die Wagons ab. Der Zug kommt zum Stehen, als ihnen Panzer entgegenkommen. Als Sheeta Muskas Agenten aus dem Wagen aussteigen sieht, rennt sie davon. Die Luftpiraten haben derweil aufgeholt und werden in ein Gefecht mit dem Militär verwickelt. In der Eile des Gefechts stürzen Pazu und Sheeta hinunter.

Der Stein leuchtet auf und sie landen schwebend in einem der Stollen. Pazu zündet seine Lampe an, bevor der Stein aufhört zu leuchten. An einer Stelle der Mine setzen sie sich hin und essen. Dabei erzählt Sheeta von ihrer Vergangenheit: Sie ist in Gondor geboren. Der Ort liegt im Norden des Landes. Sie lebte allein mit ihrer Großmutter auf einem Bauernhof. Ihre Eltern sind verstorben. Eines Tages wurde sie von den Luftpiraten besucht, die sie entführen wollten. Sie wusste nichts über den Flugstein, außer dass er ein Familien-Erbstück ist.

In den Minen Bearbeiten

Holozid

Pomu erklärt den Holozit.

Necklace

Sheeta zeigt ihren Flugstein Pomu.

Sheeta Gefangennahme

Sheeta und Pazu sind umzingelt.

Ihre Unterhaltung wird unterbrochen, als Pazu ruckartig aufsteht, weil er Schritte hört. Doch er kann wieder aufatmen, denn es ist nur Onkel Pomu gewesen. Da er nicht richtig sehen kann, aber umso besser hört, erzählt Pazu ihm, was vorgefallen ist. Pomu ergreift das Wort, indem er sagt, dass man die Steine hören kann. Dazu pustet er Pazus Lampe aus. Die Steine fangen an heller zu leuchten, auf dem Boden und an der Decke.

Pomu erklärt, dass es sich um das Gestein Holozit handelt, welches bei Dunkelheit zu leuchten beginnt, aber bei Berührung mit Luft erlischt. Sheeta bemerkt, dass ihr Stein dennoch leuchtet. Pomu erzählt, dass die Laputaner einst mit solchen Steinen ganze Städte in die Luft heben konnten. Pazu ist begeistert darüber, dass Laputa wirklich existiert.

Als Pazu und Sheeta die Mine verlassen, ermahnt Pomu sie vorsichtig zu sein. An der Oberfläche schreit Pazu, dass er Laputa finden wird. Sheeta verrät ihm ihren wahren Namen: Lucita Toelle Ur Laputa. Doch diese idyllische Stille wird von Schritten heranmarschierender Soldaten unterbrochen. Sie sind umzingelt. Pazu wird bewusstlos geschlagen und auf der Festung Tedis in einem Turm eingesperrt.

„Leb' Wohl!“ Bearbeiten

Tedis

Die Festung Tedis.

Armee

Soldaten in Tedis auf Patrollie.

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Sheeta verabschiedet sich von Pazu.

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Madge ruft Pazu zu.

Schloss-im-himmel-zur-rede

Okami spricht Pazu an.

Als Pazu aufwacht, hämmert er gegen die Tür. Doch als Antwort hallen nur seine Schläge zurück. General Muoro und Muska unterhalten sich vorlaut über ihr weiteres Vorgehen. Muskat hält Muoro vor, dass seine Nachricht-verschlüsselung mit Leichtigkeit geknackt wurde.

Dann holt Muska Sheeta aus ihrem Zimmer, um ihr im Untergrund der Festung einen Kampfroboter zu zeigen. Dieser fiel vom Himmel und ist der Beweis, dass Laputa wirklich existiert. Die Ingenieure und Wissenschaftler sind daran gescheitert, herauszufinden wie der Roboter gebaut wurde. Dann zeigt er auf der Brust des Roboters, wo Laputas Wappen zu finden ist. Es ist dasselbe Emblem wie auf Sheetas Flugstein. Er erklärt weiter, dass der Stein nur seine Kraft entfalten kann, wenn sie den Stein bei sich trägt. Der Kampfroboter wird sie beschützen und ihr den Weg nach Laputa weisen.

Weinend erwidert Sheeta, dass er den Stein haben darf, wenn er sie und Pazu gehen lässt. Ungeachtet dessen hebt er die Wichtigkeit Sheetas Hilfe hervor: Einst haben die Laputanern die Welt beherrscht. Laputa schwebt irgendwo oben und stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden dar. Er verspricht ihr, Pazu sofort freizulassen, wenn sie ihm auf der Suche nach dem besagten Ort unterstützt. Um ihr Interesse zu wecken, nennt er ihren wahren Namen Lucita Toelle Ur Laputa und dessen Bedeutung Lucita, die wahrhaftige Königin Laputas.

Pazu wird freigelassen und er sieht Sheeta. Muska entschuldigt sich bei ihm und erklärt, dass Sheeta bei seiner Suche nach Laputa helfen wird. Sheeta entschuldigt sich bei Pazu, dass sie ihm Umstände bereitet hat und bittet ihn darum sich Laputa aus dem Kopf zu schlagen. Mit mulmigen Gefühlen geht Sheeta fort. Muska gibt Pazu drei Goldmünzen. Mit gesenktem Haupt lässt Pazu die Festung hinter sich. Muska gibt Sheeta den Flugstein zurück und verspricht sie freizulassen, wenn sie sich wieder an den Aktivierungscode erinnert.

Pazu kommt in der Minenstadt an, wo Madge ihm zuruft. Okami hat schon auf ihn gewartet. Sie fragt ihn, wo er gewesen war, da er plötzlich verschwunden ist. Dann bemerkt sie, dass das Mädchen nicht bei ihm ist und Pazu rennt weinend davon. Daheim fesseln die Luftpiraten ihn, die schon auf ihn gewartet haben. Da sie hinter dem Flugstein her sind, erklärt er ihnen, warum Sheeta nicht bei ihm ist. Darauf erläutert Dora, dass Sheeta es getan hat, um Pazu nicht in weiteren Schwierigkeiten zu verwickeln. Nun erkennen ihre Söhne, die zu ihrer Luftpiratenbande gehören, dass Sheeta ein ehrliches Mädchen ist.

Das „Heilige Licht“ Bearbeiten

Sheeta Zauberspruch

Sheeta erinnert sich zurück.

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Der Kampfroboter ist erwacht.

Goliath-Roboter

Wildgewordener Kampfroboter.

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Leitung durchtrennt.

Der Telegraf klingelt und Dora wundert sich darüber, dass Muoro den Verschlüsselungsvorgang seiner Nachricht nicht geändert hat: Sie fordern das Kriegsluftschiff Goliath an, um mit Sheeta von der Festung zu verschwinden. Pazu bittet Dora darum, ihn mitzunehmen. Er will Sheeta nur helfen und die Schätze sind ihm völlig egal. Sie ist sich sicher, dass Sheeta auf ihn hören wird und ist mit seinem Vorschlag einverstanden. Dann brechen sie auf.

In der Festung erinnert sich Sheeta an ihre Zeit mit ihrer Großmutter, die sie mit einem Spruch tröstete und übersetzt im Anschluss diesen: rite ratuba rita urus area rosunaru netoriru, was soviel bedeutet wie Hilf uns, das Heilige Licht aus den Urzeiten des Himmels wieder zu erwecken. Sheeta murmelt diesen Satz vor sich hin, worauf ein grelles Licht das Zimmer erfüllt. Ihr Flugstein ist erwacht und sendet wirbelndes Licht aus. Muska betritt das Zimmer und ist begeistert darüber, dass es genauso wie in den alten Schriften beschrieben ist. Er will den Stein anfassen, wird jedoch von dessen Macht weggestoßen.

Der Kampfroboter erwacht und schießt sich mit seinem Laser den Weg zu Sheeta frei. Er greift Muska und seine Männer an, als Muska aus Ungeduld Sheeta bedrängt sofort nach Laputa aufzubrechen. Verängstigt rennt Sheeta davon und findet sich auf einem Turm wieder. Das Licht, das vom Flugstein entstammt, bündelt sich und sendet ein Lichtstrahl in den Himmel hinauf.

Muoro tätigt einen Anruf, jedoch haben Muskas Agenten die Leitung durchtrennt, damit Muska das Kommando übernehmen kann. Er befiehlt auf den Roboter im Ostturm zu schießen. Der Roboter steht nun vor Sheeta und reicht ihr die Hand zur Begrüßung. Doch er wird mit Kanonenkugel bombardiert. Durch die Druckwelle verliert Sheeta ihren Stein. Der Roboter erhebt sich wieder und zerstört die Kanonen.

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