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Emblem-important
Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät wichtige Handlungselemente aus dem Anime oder Manga. Wenn du das Werk nicht kennst, kann das Lesen dieses Artikels dir die Freude am Werk nehmen.

Hier wird die Handlung des Films Die letzten Glühwürmchen ausführlich beschrieben. Die Abschnitte entprechen den Filmkapiteln. Die offiziellen Kapitelüberchriften sind lediglich Buchstaben (A, B, ...).

Die Handlung wird aus der Sicht von Seitas verstorbener roter Geist erzählt. Mit Setsuko an der Hand, taucht er im Film auf, wenn in der Handlung eine neuer Lebensabschnitt beginnt. Die Stimme des Geistes ist nur am Anfang des Films zu hören. Sein Auftritt in kursiv gezeigt.

Titel A - Seita stirbt

In einem Bahnhof lehnt sich Seita an einer Säule. Seine Augen reflektieren Lustlosigkeit, bevor er seine letzten Atemzüge macht.

Eine Stimme offenbart, dass er tot bzw. sterben wird. Aus nächster Nähe schaut sein verstorbener Geist ihm zu.

Die Menschen gehen an dem Körper vorbei. Lediglich ein Mann legt sein Reis-Sandwich neben ihm. Er hört die Stimme seiner Schwester Setsuko in seinem Kopf, wonach er sich sehnt. Dann knickt er ein und sackt zum Boden. Eine Putzkraft versichert sich durch Tritte, ob er noch lebt. Dann werden seine Taschen durchsucht. Die Putzkraft findet eine verrostete Bonbondose, welcher die Asche seiner Schwester beinhaltet. Die Putzkraft nimmt es mit nach draußen und wirft es weg.

Um der Dose sammeln sich Glühwürmchen. Der verstorbene Geist von Setsuko erscheint. Sie lächelt ihren Bruder an, der ihr die Dose reicht. Sie steigen in einem Zug und schauen hinaus, wo Kōbe brennt.

Titel B - Flammen verschlingen Koube

Sirenen. Ein Mann mit blauem Armband ruft zum Bunker aus, denn die amerikanischen Bomber nähern sich. Schnell vergräbt Seita die Vorräte und auf die Bitte seiner Mutter geht er mit sseiner Schwester zum Bunker vor. Schnell nimmt er noch das Foto seines Vaters und die Puppe seiner Schwester mit. Er bindet seine Schuhe, als die ersten Bomben in seine Nachbarsschaft abgeworfen wwurden.

Viele kommen um und einige versuchen das Feuer zu löschen. Andere wiederrum scheinen die Bomben und Schreie der Mensschen nicht zu hören, da sie noch ihre Sachen packen. Die Schwester ist um ihre Mutter besorgt und fragt ihren Bruder danach. Seita versucht sie zu beruhigen. Er meint, dass sie die Mutter im Feuerwehr-Bunker wiedersehen werden. Am Bunker merkt er an, dass Setsukos Sandalen kaputt sind. Voller Zuversicht kramt die Schwester ihren Beutel hervor und schüttet es aus. Der Inhalt soll für neue Sandalen reichen, doch da lacht ihr Bruder nur, da es nur Knöpfe sind.

Die Geschwister wagen sich hinaus. Im schwarzen Regen erblicken sie Kōbe in Trümmern, welche mit Leichen bedeckt sind. Sie gehen zur Feuerwehr, wo weinende Stimmen nicht zu überhören sind. Eine Ansage per Lautsprecher verkündet, dass in der Volksschule eine Notunterkunft mit ärztliche Versorgung eingerichtet wurde. Dort trifft er auf seine Tante. Sie passt auf seine Schwester auf, während er nach seiner Mutter sieht.

Seita geht zum Pfleger für eine Auskunft und er zeigt ihm einen Ring. Entsetzen grabt sich in seinem Gesicht. Der Pfleger führt ihm zu seiner Mutter, die schwer atmend in blutverschmiertem Bandagen liegt.

Titel C - Guten Mutes

Als Seita zurückkehrt, rennt die Tante ihm entgegen und spricht ihr Beileid aus. Dann geht sie die Essensrationen holen, während er seiner Schwester den Ring ihrer Mutter gibt. Setsuko soll darauf aufpassen, bis die Mutter aus dem Krankenhaus in Nishinomiya entlassen wird[1]. Er fasst den Plan zusammen in der Schule heute zu übernachten und am nächsten Tag zu ihrer Tante umzuziehen, um in der Nähe der Mutter zu sein. Setsuko kniet sich einend hin. Sie schluchst nur leise hörbar, um „mutig“ zu bleiben.

In Kōbe schaut Seita zu, wie seine verstorbene Mutter auf einer Liege getragen wird, um verbrannt zu werden. Ihr Körper ist bereits verwest und Maden haben sich eingenistet. Nachdem der leblose Körper verbrannt wurde, bewahrt er die Asche in einer Holzkiste auf. Mit dem Zug fährt er heim.

Im Zug schauen Seitas und Setsukos Geist aus der Ferne ihn an. Sie steigen in Nishinomya aus. Sie gehen durch einen Wald zu einem Hügel, um einen Ausblick auf das Haus ihrer Tante zu haben.

Er steht vor dem Haus seiner Tante. Er legt die Holzkiste in einem Gebüsch, bevor er in das Haus tritt. Schon ruft seine Schwester nach der Mutter. Im Anschluss fragt die Tante nach der Mutter, worauf er antwortet, dass sie noch im Krankenhaus ist. Die Tante zeigt ihm die Kiste, die das Militär geschickt hat und bereitet die Futon mit Moskitonetz für die Kinder vor. Setsuko fragt sich, ob die Mutter den Ring nicht mehr haben will und ihr es geschenkt hat. Nachdem sie einschläft, holt er die Holzkiste hinein.

Glühwürmchen-kobe-klein

Kōbe in Trümmer.

Wieder in Kōbe gräbt Seita seine Sachen in seinem alten Hausgarten aus. Die Sachen schleppt er auf einem Karren zu seinem neuen Zuhause. Daheim freut sich die Tante über getrocknete Herringe, eingelegte Pflaumen (im großen Glas), getrocknete Bonitos[2], Eier, Butter[3] und Süßkartoffel. Die mit gebrachte Bonbondose wird er später Setsuko geben. Als die Tante nach der Mutter fragt, offenbart er, dass die Mutter bereits verstorben iyt und bittet ihr darum es nicht seiner Schwester zu sagen, damit sie wieder lachen kann. Lachend rennt Setsuko auf ihn zu, um ihre neue Sandalen zu zeigen, die sie mit ihrer Cousine gekauft hat.

Abends gehen Seita und Setsuko zum Badehaus. Auf dem Heimweg zeigt er ihr Glühwürmchen, die am Ufer eines Bunkers fliegen. Er fängt eins und reicht es ihr. Sie nimmt es und drückt zu fest zu. Sie schauen eine Weile den Glühwürmchen zu. Dann bittet er sie ihre AUgen zu schließen und ihr Mund zu öffnen. Sie gehorcht und er steckt ihr ein Bonbon aus der Dose. Sie lachen herzlich, nachdem sie den Bonbon fast verschluckt hat. Daheim fragt die Tante, wo sie nur geblieben sind, nachdem sie den letzten Reis aus dem Topf kratzt.

Draußen regnet es. Die Tante fragt, warum Seita nicht in der Schule ist. Er erwidert, dass das Stahlwerk, wo er arbeitet, und die Schule zerbombt wurden. Er hat schon seinem Vater geschrieben, der seit zehn Tagen nicht zurückgeschrieben hat. Am Abendtisch berichtet der Mitbewohner von der Kriegslage. Mit netten Worten reicht die Tante ihre Tochter eine Schüssel Reis mit Gemüse. Sirenen. Im Bunker äußert sich Setsuko, dass sie heim will.

Titel D - Den eigenen Traum leben

Glühwürmchen-strand-klein

Strand mit weißem Sand. Doch die Meisten schöpfen hier Salz, statt sich zu vergnügen.

Nachdem Seita die äsche aufgehängt hat, geht er mit Setsuko zum Strand, wo Menschen Salz schöpfen. Die Geschwister spielen Fangen im Wasser. Nach einer Weile entdeckt die Schwester eine Krabbe und folgt ihr nach, bis sie einen Erwachsenen unter einer Strohmatte entdeckt. Bevor Setsuko realisiert, dass darunter eine Leiche liegt, führt Seita sie davon weg. Als sie am Strand entlang gehen, erinnert sich der Burder an die früheren Tage mit ihrer Mutter am Strand zurück. Die Gedanken werden von Sirenen unterbrochen.

Daheim stimmt Seita seiner Tante zu, den Kimono seiner Mutter zu verkaufen. Seine Tante fügt hinzu, dass sie ihren Kimono bereits verkauft hat. Doch Setsuko zerrt am Ärmel der Tante und bittet unter Tränen es nicht zu verkaufen. Ihr Bruder hält sie zurück.

Seitas verstorbener Geist hat zu gesehen und hält seine Ohren zu, da Setsuko nicht aufhört zu weinen. Er erinnert sich an die früheren Tage, in der seine Mutter das Kimono trägt. Auch der Vater steht daneben mit ihren Kindern in der Mitte für ein Foto unter einem Kirschbaum.

Die Tante hat das Kimono gegen ein Sack weißen Reis eingetauscht. Die reine Farbe ist ein Qualitätsmerkmal. Sie gibt Seita ein großes Glas Reis. Setsuko ist weiterhin traurig. Doch sie ändert ihre Stimmung, als sie den Reis zum Abendessen isst. Zum Frühstück bereitet die Tante Reis-Sandwiches zu, ihre Tochter und der Mitbewohner nehmen sie mit auf die Arbeit. Setsuko merkt an, dass ihr die Suppe nicht schmeckt. Da offenbart sie, dass die eingelegten Pflaumen aufgebraucht sind. Seita versucht seine Schwester auf den wohlschmeckenden Reis zum Abendessen hinweist. Die Tante lenkt ein, dass die Kinder den Reis nicht verdient haben, da siue nicht wie ihre Tochter und der Mitbewohner arbeiten. Setsuko erinnert sie daran, dass sie erst durch den Verkauf des Kimonos überhaupt Reis auf den Tisch kommt.

Die Tante erläutert, dass in dieser schwierigen Zeit jeder mitanpacken muss. Sie fordert Seita auf zu arbeiten, da er alt genug ist. Sie schlägt vor, dass die Kinder von nun an, selber kochen. Sie hackt nach, ob die Kinder Verwandten mütterlicherseits in Tokio wohnen; mit den begleitenden Wörter, dass man nie weiß, wann Nishinomya bombardiert wird. Leider weiß er nicht, wo sie genau leben. Setsuko wartet vor einer Bank auf ihren Bruder. Als er herauskommt, gibt er ihr einen Bonbobn, um ihren Hunger zu stillen. Im Zug verrät er ihr, dass sie mit 70.000 Yen von ihre Mutter vorerst gut leben können. In Nishinomya schreibt er einen Brief an seinem Vater, den er sogleich abschickt. Lachend rennen sie im Regen zu einem Laden, wo sie einen Topf, ein Kamm und einen durchlöcherten Regenschirm kaufen. Am Abendtisch wundert sich der Mitbewohner, warum die Kinder nicht mit ihnen isst. Als die Tante erklärt, dass die Kinder für sich selbst kochen, bewundert die Mitbewohner die Kinder. Die Tante erwidert, dass sie frech und unerzogen sind.

Am nächsten Tag holt Seita die Essensrationen ab. Auf dem Heimweg schmollt seine Schwester. Sie hört auch nicht damit auf, als er ihr die Bonbondose gibt. Er klopft auf den Dosenboden, worauf die letzten Bonbon rausfallen. Am Abend legt er sein Geschirr in den Waschbecken und gibt Wasser in die Bonbondose, welchen er seiner Schwester zum Schütteln gibt. Dann gießt er das Wasser in eine Schale und reicht sie Setsuko zum Trinken. Sie erfraut sich über das erfrischende Süßgetränk mit allerlei Geschmacksrichtungen.

Titel E - Neuanfang

In der Nacht geht die Tante in die Küche und findet das Geschirr der Kinder im Waschbecken. Sie ist etwas genervt. Aber als Setsuko, wegen einem Albtraum schreit, platzt sie in das Zimmer und brüllt lautstark, dass die nächtliche Luftangriffe ihren Schlaf rauben, obwohl sie ihren Schlaf bitter nötig brauchen, um am nächsten Tag arbeiten zu können. Daraufhin nimmt Seita seine schreienede Schwester hinaus an die frische Luft. Sirenen.

Seitas Geist nimmt Setsukos Geist auf den Rücken und er geht auf einem Weg zu einem Hügel hinauf, wo er auf einen Bunker am Ufer hinunterblickt.

Im Bunker stehen nur Seita und Setsuko. Sie knien sich hin und erinnern sich an frühere Tage zurück: Seita spielt auf einem Klavier. Jedoch fordert die Tante ihm auf, es zu unterlassen, da fröhliche Musik in Kriegszeiten nichts verloren haben. Sie bezeichnet ihn als eine Plage und Taugenichts.

Der Burder fasst den Gedanken zusammen, dass sie doch ausziehen können, um gemeinsam im Bunker zu leben. Die Schwester ist davon begeistert. Sie laden ihre Sachen auf einem ausgeliehenen Karren und dann verabschieden sie sich von der Tante. Mit trüben Blicken schaut die Tante den Kindern nach. Den Karren geben sie später bei einem Landwirt zurück. Von ihm kaufen sie Rettich und Heu. Der Bunker, welcher ihr neues Zuhause ist, liegt an einem Fluss. In der Umgebung findet er fast alles für den Alltag: Brunnenwasser, Wasserkastanien, Schnittlauch und Feuerholz. Er kocht Reis. Essend genießt er mit seiner Schwester die Abenddämmerung.

In der Nacht macht der Bruder den Abwasch, während seine Schwester neben ihm wartet. Er geht zu einem Gebüsch, um sein geschäft zu verrichten. Die Schwester folgt ihm. Als Setsuko am Himmel einen Kamikazeflieger erblickt, kommentiert sie, dass der Flieger wie ein Glühwürmchen aussieht. Dies brachte den Bruder auf die Idee Glühwürmchen zu fangen, um sie dann im Bunker freizulassen. Im Futon liegend erzählt er vom Flottenschau, an der sein Vater Kiyoshi ins See stach. Er summt die Hymne, bis Setsuko einschläft.

Am nächsten Tag gräbt die Schwester einen Loch und legt die regungslosen Glühwürmchen hinein. Sie fragt warum die Tierchen früh sterben und erwähnt, dass ihre Mutter in einem Grab liegt, was ihre Tante ihr verraten hat. Seita weint und offenbart, dass ihre Mutter im Friedhof von Nunobiki liegt. Jedoch liegt ihre Asche in einer Holzkiste im Bunker.

Titel F - Keiner lebt für sich allein

Anmerkungen

  1. So will er seine Schwester motivieren nach Nishinomya zu ziehen.
  2. Bonito ist ein Thunfisch.
  3. Damal konnten nur Wohlhabende und Menschen im Militär sowas erwerben. Butter ist ein Zeichen des Wohlstands.
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