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Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät wichtige Handlungselemente aus dem Anime oder Manga. Wenn du das Werk nicht kennst, kann das Lesen dieses Artikels dir die Freude am Werk nehmen.

Hier wird die Handlung des Films Die rote Schildkröte ausführlich wiedergegeben. Im Film selbst sind keine Dialoge. Die Überschriften entsprechen nicht den Titel der Filmkapitel.

SchiffbruchBearbeiten

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Er kann sich selbst versorgen.

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Allein auf der Insel.

Auf hoher See schlagen sich Donner, Regen und Wellen gegeneinander. Zwischen ihnen strampelt ein Schiffbrüchiger mit seinen Armen und Beinen gegen das tobende Wasser, um sich zum gekippten Boot zu retten. Die Wellen verschlucken ihn und ziehen ihn in die lichtlose Tiefe.

Am nächsten Tag liegt er bewusstlos am Strand einer verlassene Insel. Eine Krabbe kriecht in seine Hose, was ihn aufweckt. Leicht hektisch wendet er seinen Kopf, um die Umgebung mit seinen Augen zu erkunden. Die Insel ist reich an Vegetation mit zwitschernden Vögeln und brüllende Robben.

Mit langsamen zielgerichteten Schritten heben seine Beine den Bambuswald zu betreten, wo er Süßwasser in einem See und Früchte auf Bäumen findet. Im Herz der Insel ragt ein Berg aus dem Wald hervor, wo er einen Ausblick auf die ganze Insel und das Meer hat. Er brüllt, aber nur sein Schall antwortet ihm.

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Er schaut hinaus zum lichtlosen Horizont.

AufbruchBearbeiten

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Er ist in eine Wasserhöhle gefallen. Dadurch ist er entschloßen die Insel zu verlassen.

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Sein Floß ist fast fertig.

Der Schiffbrüchige erkundet den Rand der Insel und stößt auf Felsen, wo er sich ausrutscht und in eine Wasserhöhle fällt. Er schlägt mehrmals an den Wänden, aber so kann er nicht hochklettern. Es gibt nur einen Ausweg: Er muss durch das Loch im Boden schwimmen. Als er der Höhle entkommen ist, sammelt er sich Baumstämme zusammen, um ein Floß zu bauen.

In der Nacht legt er sich am Strand. Er schaut zum Mond, der am farblosen Himmel sein licht spendet. Er nimmt das Kriechen einer frischgeschlüpften Schildkröte wahr. Dann steht er auf, als weitere Schildkröten ihr Weg zum Meer robben. Vor ihm erstreckt sich ein Weg im Meer. Erst langsam, dann in schnellen Laufschritten heben seine Beine ins Meer. Dann rennend und hüpfend geht er auf diesem Weg. Er wacht auf. Es war nur ein Traum.

In den nächsten Tagen baut er ein Floß aus Bambus und Blättern. Auch an Proviant hat er gedacht. Er lässt seinen Floß ins Wasser. Die Krabben versammeln sich am Strand, um mit ihren Blicken Abschied von ihm zu nehmen.

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Aufbruch!

Die rote SchildkröteBearbeiten

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Die rote Schildkröte zeigt sich ihm zum ersten Mal.

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Die Schildkröte wird auf den Rücken geworfen.

Auf dem Meer erblickt er zum ersten mal eine rote Schildkröte, die sich seinem Floß genähert hat. Er greift nach einem freiliegenden Stock. Die Schildkröte schwimmt unter dem Floß und rammt mehrmals gegen den Boden, bis die Floß-Konstruktion zerbricht. Es ist das dritte Mal, dass die Schildkröte sein Floß zerstört.

Im Meer flieht er schwimmend vor ihr. Doch sie holt ihn ein, worauf er seine Arme um seinen Kopf schlängelt und sich krümmt. Doch sie verlässt ihn wieder. Wieder auf der Insel brüllt er mit geballten Fäusten. Als er später die Schildkröte am Strand sieht, rennt er ihr entgegen und greift sie mit einem Stock an. Er packt ihren Panzer, um sie auf den Rücken zu werfen. Dann springt er auf ihr Bauch, um sie ins Gesicht zu schreien.

Er macht sich daran ein neues Floß zu bauen. Am nächsten Tag schaut er zu ihr rüber, die noch auf dem Rücken regeunglos liegt. Mit einem Fisch am Speer nähert er sich ihr. Er kniet vor ihr hin, um sie zu streicheln. Sein gefangenen Fisch überlässt er den Krabben. Am Abend fasst er sich am Kopf, nachdem er vergeblich versucht hat, die Schildkröte auf den Bauch zu werfen. Er rennt zum Meer, um Wasser zu holen. Damit tränkt er die rotgepanzerte Schildkröte.

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Er bereut seine Tat.

Die Bitte um VergebungBearbeiten

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Eine Frau!

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Die rothaarige Frau streicht ihhm über sein Gesicht. Ein Zeichen der Vergebung.

Er träumt wie die Schildkröte auf dem Rücken sich zum Himmel erhebt, während ihre Flossen regungslos an ihrem leblosen Körper runterhängen. Ein Knacken weckt ihn. Der rote Panzer hat einen Riss bekommen. Sein Blick richtet sich zum Himmel, bevor er hastig aufsteht und nach wiederholenden prüfenden Blickbewegungen seine Augen reibt. Wo eine rote Schildkröte lag, liegt nun eine rothaarige Frau. Er fasst sie am Arm und hält sein Ohr an ihrem Mund. Dann rennt er zum See, um Trinkwasser zu besorgen. Damit tränkt er die Frau.

Am nächsten Tag strahlt die Sonne. Er sammelt Äste mit Blätter um damit ein Dach über der Frau zu bauen. Sogar die Krabben helfen mit kleinen Ästen. Eines Abends regnet es. Er holt weitere Äaste. Als er zurückkehrt findet er die Frau nicht mehr vor sich, sondern nur ihr gerissener Panzer.

Am Morgen sieht er sie im Meer. Er rennt ihr zu, aber sie steckt ihren Kopf ins Wasser. Mit erhobenen Händen geht er rückwärts. Von seinem Hemd trennt er sich, den er auf den Boden legt. Dann verschwindet er im Wald. Er kehrt zurück und schaut ihr zu, wie sie ihr Panzer ins Meer schwimmen lässt. Er tat es ihr gleich, indem er ein Stück ins Meer schwimmt, um sich von seinem Floß zu trennen.

Als er es tat, schwimmt ihm die rothaarige Frau entgegen. Sie tauchen unter Wasser, worauf die Frau ihn schwimmend umkreist und seine Augen folgen ihre Bewegungen. Dann schwimmen sie zurück zum Strand, wo sie ihm Muschelfleisch überreicht. Er senkt seinen Kopf, als er daran dachte, wie er vor Tagen sie angegriffen hat. Sie sieht seinem gesenkten Blick an, die ins Leere führt. Sie streicht mit ihrer Hand über seine Stirn, seine Nase, seinen Bart. Dann rennen sie zum See, wo sie sich umarmen.

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Sie schwimmt ihm entgegen.

Der etwas andere AlltagBearbeiten

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Das Kind der beiden.

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Der erwachsene Sohn hilft beim Essen-Zubereitung mit.

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Sie warnt vor der Gefahr.

Jahre vergehen und sie haben einen gemeinsamen Sohn. Krabbelnd bewegt er sich am Strand fort und er nimmt alles in den Mund wie z.B. eine Krabbe, den er weider ausspuckt. Als er gehen konnte, hebt er eine angespülte Flasche, den er sobald seiner Mutter entgegen hält. Sie zieht am Korken, um die Flasche zu öffnen. Dabei ist ein Plopp zu hören. Mit gehobenem Augenbrauen nimmt er die Flasche wieder an sich. Mehrmals zieht er den Korken und steckt ihn wieder in den Flaschenhals. Die Eltern zeichnen mit ihren Finger Figuren in den Sand, um ihre Geschichte zu erzählen.

An den Felsen plücken die Eltern Algen. Auch ihr Sohn ist bei ihnen, der sobald eine Schildkröte entdeckt. Er hält seinen Atem an, als an seine Nase vorbei Möwen vorbeifliegen. Vor lauter Schreck verliert er sein Gleichgewicht und fällt in eine Wasserhöhle. Mit eilenden Schritten setzt die Mutter sich zur Loch der Höhle und gibt ihm ein Zeichen. Darauf schwimmt der Sohn durch ein Loch im Boden und er gelangt so ins Meer.

Der Sohn ist älter geworden und hilft seinem Vater beim Pflücken und andere Tätigkeiten für den täglichen Bedarf. Er hilft seine Eltern beim Aufsammeln der Fische, die nach der Ebbe am Strand liegen geblieben sind. Über ihnen schnattern fliegende Möwen, die darauf warten unbeobachtet auf die Fische stürzen zu können. Doch das Schnattern der Möwen verstummt. Die Mutter nimmt die eiserne Stille wahr und sie schaut zum Himmel, dann zum Meer. Sofort ergreift sie die Hand ihres Mannes. Die Familie rennt zum Herz der Insel, um vor der Flutwelle zu fliehen. Doch die Welle erfasst die Insel.

Der AbschiedBearbeiten

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Der Sohn hat seine Eltern schon verlassen.

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Sie verlässt ihn und kehrt zum Meer zurück.

Der Sohn konnte sich aus den Bambusstämmen befreien, die durch die Wucht der Flutwelle umgehauen wurden. Auf dem Weg zum Strand erstreckt sich eine Landschaft aus Baumstumpfen und rumliegenden Bambusstämmen. Die Mutter findet der Sohn verletzend auf. Sie zeigt ihm zum Meer hinaus. Der Sohn geht zum Meer, wo ihm drei grüne Schildkröten begleiten. Sie zwischen ein Tagesmarsch von der Insel weg, wo sie den Vater auflesen. In den Tagen trägt die Familie rumliegende Bambusstämme zusammen, um sie anschließend zu verbrennen.

Dem Jungen sind Bartstoppeln gewachsen. Er ist nun ein erwachsener Mann geworden. Seine halbleere Flasche hält er hoch. Durch die Flasche schaut er zum Horizont, das hinter dem Meer liegt. Am Abend beobachtet der Vater wie sein Sohn mit schwermütigen Schritten um die ganze Insel wandert. Dann setzt der Sohn sich zu seinen Eltern. Die Mutter schaut zum Boden, während der Vater seine Hände über ihre legt. Mit einer Tasche und in Begleitung von drei grünen Schildkröten bricht der Sohn auf. Zum Abschied umarmt er seine Eltern.

Nach den Jahren sind dem Vater und der Mutter weiße Haare gewachsen. eines Nachts erhebt sich die Mutter und legt ihr Ohr über den Mund ihres Mannes, der seine Augen nicht mehr öffnen wird. Mit ihrer roten Flosse streicht die Mutter über den Arm ihres Mannes, bevor sie als Schildkröte sich zum Meer bewegt.

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