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Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät wichtige Handlungselemente aus dem Anime oder Manga. Wenn du das Werk nicht kennst, kann das Lesen dieses Artikels dir die Freude am Werk nehmen.

Dieser Artikel beschreibt sehr ausführlich die Geschichte des Films Kikis kleiner Lieferservice. Wer die kürzere Variante lesen will, findet sie unter Zusammenfassung:Kikis kleiner Lieferservice. Die Überschriften entsprechen den Kapiteltiteln des Films.

ReisevorbereitungenBearbeiten

Der Wind streicht durch die Wiese und schmiegt sich an Kikis Wangen. Sie lässt sich nicht mal vom Summen einer Biene abhalten, dem Wetterbericht aus dem Radio zu lauschen. Sie vernimmt vom tragbaren Radio ihres Vaters, dass der Himmel am heutigen Vollmondnacht klar ist. Sie eilt überstürzt nach Hause, um ihre Mutter Kokiri und der Kundin Dōra zu verkünden, dass sie noch heute aufbrechen wird. Die Mutter ist überrascht, da der geplante Abflug erst in einem Monat ist.

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Kiki liegt auf der Wiese und lauscht ihrem Radio.

Kokiri

Kikis Mutter braut das Getränk zusammen, während sie Dora die Hexentradition erklärt.

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Kikis Elternhaus.

Kikis Abschied

Kiki will mit ihren eigenen Besen fliegen, doch jeder konnte ihr überzeugen Mutter Been anzunehmen.

Die Mutter erklärt, dass es ein Brauch der Hexen ist, im Alter von 13 Jahren das Elternhaus zu verlassen, um selbstständig zu werden. Erst wenn sie ein Beruf ausübt und finanziell auf eigenen Beinen steht, wird sie zu eine vollwertige Hexe. Die Kundin kommentiert, dass 13 Jahren noch zu früh dafür sei. Dann erzählt sie von Kokiris früheren Jahren, als sie in Karikiya zum ersten Mal ankam.

Im Kinderzimmer rät der Kater Jiji seine Herrin dazu, nichts zu überstürzen, während sie ihre Sachen in den Koffer knallt. Kiki ruft aus dem Fenster zu ihrem Vater Okino, dass sie noch heute abend aufbrechen wird. Der Vater seufzt kaum hörbar, da er gerade das Auto mit Camping-Sachen packt. Schließlich will er mit Kiki Zeit verbringen, bevor sie endlich das Elternhaus, in der sie aufgewachsen ist, verlässt. Diese Neuigkeit verbreitet der Vater in der Nachbarschaft per Telefon.

Die Mutter kleidet Kiki ein, obwohl Kiki es nicht anziehen will. Darauf sagt die Mutter zu ihr: „Kiki, dein Äußeres ist nicht so wichtig. Es kommt auf dein Herz an.“ Auch der Vater betritt das Zimmer, um sich von ihr zu verabschieden. Er schenkt ihr sein mobiles rotes Radio und hebt sie hoch. Er erinnert sie daran, dass er und Mutter immer für sie da sein werden.

Am Abend erzählt Kiki begeistert, dass sie in einer Stadt am Meer leben will. Die Mutter reicht Kiki ihren Besen, obwohl sie mit ihren eigenen Besen losfliegen will. Doch die Mutter und Jiji konnten sie überzeugen, Mutters Geschenk anzunhemen, weil der Besen witterungsbeständig ist. Die Kundin Dōra schlägt vor, dass sie später einen eigenen (besseren) Besen machen kann, wenn sie sich in der neuen Stadt eingelebt hat. Mit Vaters Abschiedskuss und dem Anfeuern der Nachbarskinder hebt Kiki in die Höhe. Anfangs unbeholfen, lernt sie schnell den Besen zu kontrollieren und düst los, während am Baum die Glöckchen klingeln. Sie erinnert sie daran, dass sie an diesem Ort aufgewachsen ist.

Fahrt mit dem ZugBearbeiten

Alterehexe

Kiki trifft auf diese Hexe und fragt nach ihre Erfahrung im Hexenjahr.

Koriko

In dieser Hafenstadt will sich Kiki niederlassen.

Kiki-tombo

Tombo folgt ihr, weil er vom Fliegen fasziniert ist.

Mit Jiji, Radio, Proviant und einem Besen fliegt Kiki nach Süden. Jiji macht auf eine junge Hexe, die etwas älter als Kiki ist, aufmerksam. Die Hexe fordert Kiki auf, die lästige Musik aus dem Radio auszumachen. Kiki gehorcht und fragt die Hexe, ob sie in einer neuen Stadt schon Fuß gefasst hat. Darauf erwidert die Hexe, dass es nicht einfach war, aber sie mit Wahrsagerie und Liebeszauber sich selbstständig gemacht hat und ihr Hexenjahr bald hinter sich hat. Sie verabschiedet sich von Kiki und wünscht sie noch Glück auf ihrem Lebensweg zu einer vollwertigen Hexe.

Sturm. Kiki sucht eilend Schutz in einem Waggon, der losfährt, nachdem Kiki und Jiji eingenickt sind. Die beiden Passagiere werden von den Kühen aufgeweckt, als sie Kikis Füße leckten. Kiki zieht sich an und steigt aus dem Zug nach oben aus, ums ich für den Abflug aufzurichten.

Mit einem kurzen Sprung hebt sie mit ihrem Besen ab und fliegt zur Hafenstadt Koriko, wo sie vom Geschnatter der Möwen und dem Husten der Schiffe begrüßt wird. Jedoch werden diese Töne von den Glocken des Glockenturms übertönt. Dort hält sie an und fragt dem Turmwärter, ob in der Stadt bereits eine Hexe wohnt. Er verneint, dass es lange her sei, dass er eine Hexe sah. Sie bedankt sich und düst durch die Stadt, über die Köpfe der Menschen hinweg.

Tombo entdeckt sie von weitem und folgt ihr. Als sie durch einen Tunnel fährt, weichen die Autos aus, welches einen Stau verursacht. Schnell sind die Sorgen weg, als sie sich vom Tunnel entfernt hat. Sie landet und stellt sich nahstehende Passanten vor. Als dann die Passanten unbeirrt ihren Weg fortsetzen, weist ein Polizist sie zurecht und hebt hervor, dass alle an Verkehrsregeln zu halten haben. Er fragt ihr nach den Namen und Adresse, um eine Anzeige an ihre Eltern zu schicken.

Tombo ruft, dass in der Nähe ein Dieb sei. Sofort geht der Polizist diese Meldung nach. Kiki nutzt die Gelegenheit und geht weiter. Auf ihrem Weg trifft sie auf Tombo auf seinem Fahrrad, der ihr erzählt, dass er den Polizisten abgelenkt hat. Außerdem bringt er seine Begeisterung zum Asudruck, dass Kiki fliegen kann. Er will sogar ihr Besen ansehen. Doch sie weist ihn zurück, mit der Begründung, dass sie gar nicht um seine Hilfe gebeten hat und dass er unhöflich sei, da er sich nciht vorgestellt hat. Tombo verrät ihr, dass seine Großmutter eine Hexe war. Kiki ist genervt und fliegt davon.

Kikis neues ZuhauseBearbeiten

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Kiki und Osono genießen diese Aussicht auf die Stadt.

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Kiki sitzt am Brunnen. Sie wirkt nicht gerade glücklich.

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Kiki erklärt Osono ihre Lage.

Als Kiki im Hotel Minard nach einem Zimmer fragt, fordert die Rezeption nach ihrem Ausweis. Daraufhin geht sie fort. Nun sitzt sie an einem Brunnen, steht aber wieder auf, ohne ihr Mittagsbrot angefasst zu haben. Denn aus der Ferne sieht sie Blaulichter. An einer Mauer schaut sie auf die Stadt. Jiji meint, dass es sicherlich anderswo Hafenstädte mit einem Glockenturm geben wird, um seine Herrin zu trösten.

Die schwangere Osono erscheint und ruft ihrer Kundin zu, da sie den Schnuller für ihr Baby vergessen hat. Doch sie ist außer Hörweite. Osono will ihr nachlaufen, aber Kiki bietet ihr an, den Schnuller zu liefern. Osono ist überrascht, aber stimmt ihr zu. Als Kiki auf ihren Besen setzt und hinunterspringt, schlägt Osonos anfängliches Entsetzen in Bewunderung um.

Kiki liefert den Schnuller ab und reicht Osono in ihrer Bäckerei Gütiokipänjä ein Dankeschön-Zettel von der Kundin. Kiki will wieder aufbrechen, aber Osono lädt sie zum Kaffee ein. Kiki erzählt ihr, warum sie in der Stadt ist. Dann zeigt sie Kiki ihr Zimmer im Dachgeschoss. Hier darf sie wohnen, wenn sie in der Bäckerei aushilft. Dies gibt Kiki neuen Mut, etwas länger in der Stadt zu bleiben. Vielleicht trifft sie freundliche Menschen wie Osono, hofft sie.

Fliegender LieferserviceBearbeiten

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Die Sonne ist aufgegangen. Kikis zweiter Tag in der Stadt.

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Der Innenhof der Bäckererei.

Es ist Tag geworden und die Sonne ist über den Wolken aufgegangen. Jedoch kann kaum das Sonnenlicht den Boden erreichen, weil dazwischen der Nebel liegt. Kiki wacht vom Vogelgezwitscher auf und zählt dann ihr Geld zusammen. Denn sie will sich ein Telefon kaufen. In der Bäckerei sind Osono und ihr Mann Fukuo bereits vollbeschäftigt die Brote zu backen. Kiki hilft mit. Sie erzählt Osono, dass sie ein Lieferservice einrichten will. Darauf schlägt Osono, dass sie im Laden aushelfen kann und dafür hier wohnen darf und das Telefon mitbenutzen darf.

In der Pause geht Kiki einkaufen. Sie kauft Mehl für Pfannkuchen und eine Tasse, wo ein schwarzer Kater abgebildet ist. Das letztere hat sie für Jiji gekauft. Auf dem Heimweg trifft sie auf Tombo, der sie mit Hexenmädchen zuruft. Er ist mit seinen Freunden in einem runtergekommen Auto unterwegs. Doch sie ignoriert ihn.

Der erste AuftragBearbeiten

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Kikis erster Auftrag: Sie soll für Maki ein Geschenk ausliefern.

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Ohje, die Stoffkatze ist verchunden.

Jeff

Im Kettos Haus liegt der Hund Jeff.

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Ursula hilft Kiki, die Stoffkatze zu flicken.

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Der Hund Jeff ist sehr hilfsbereit.

Als Kiki in der Bäckerei ankommt, lächelt Osono sie breit an, da sie ihren ersten Auftrag hat. Eilend rennt sie schwebend zum Zimmer, um ihr Besen zu holen. Ihr erster Autrag kommt von der Modedesignerin Maki, die Osonos Stammkundin ist. Kiki nimmt ein Käfig mit einer schwarzen Stoffkatze darin entgegen. Es ist ein Geburtstagsgeschenk von Maki für ihren Neffen Ketto. Als Maki ihr das Geld gibt, ist sie über die Menge überrascht und erfreut. Sie bedankt sich und fliegt sofort los. Tombo hält noch Ausschau nach Kiki und trifft dabei auf Osono vor der Bäckerei.

Kiki fliegt höher, um ein besseren Überblick auf die Stadt zu haben. In gleicher Flugrichtung gesellen sich Gänse zu Kiki und Jiji. Plötzlich schlagen die Gänse schneller mit ihren Flügeln. Jiji übersetzt, dass sehr bald ein starker Windstoß kommen wird. Im nächsten Augenblick hat dies Kiki erfasst, wodurch sie die Fracht verliert. Im Sturzflug konnte Kiki noch die Lieferung fangen. Jedoch ist sie zu nah an Vogelnester herangekommen, wodurch die Krähen sie als Angreiferin sieht und sie in einem Schwarm angreift. Kiki konnte auf ihrem Besen fliehen, verlor aber die Stoffkatze.

Kiki will rechtzeitig liefern. Ihr Plan: Jiji soll den Platz der Stoffkatze einnehmen. Wenn Kiki die Stoffkatze findet, wird sie zurückkehren und gegen Jiji eintauschen. Am Zielort angelangt, klingelt Kiki. Ketto reißt die Tür auf und mit einem Schlag hält er das Geschenk in seinen Händen. Er schüttelt kräftig und Jiji hält stand. Der Kater fühlt sich nicht wohl, nicht weil Ketto gerade versucht seinen Kanarienvogel Pitschi in den Käfig zu stecken, sondern weil er den Hund Jeff sieht.

Im Wald findet Kiki die Stoffkatze am Fenster einer Hütte. Sie ruft und Ursulas Stimme ertönt vom Dach. Ursula zeichnet gerade die Krähen. Auf Kikis Bitte, gibt sie die Stoffkatze zurück. Jedoch bemerkt sie, dass am Hals ein Riss ist. Sie schlägt vor, dass sie die Stoffkatze flicken wird, während Kiki die Hütte putzt. Kiki stimmt zu. Während beide beschäftigt sind, unterhalten sie sich. Ursula lobt Kiki dafür, dass sie mit 13 Jahren versucht auf eigene Beinen zu stehen.

Gegen Abend ist Ursula mit dem Flicken fertig und bittet Kiki, dass sie mit dem Putzen aufhören soll. Kiki bedankt sich und eilt fliegend davon, in der Sorge um ihren Lebensgefährten Jiji. Währenddessen in Kettos Haus legt sich der Hund neben Jiji, der von Ketto aus dem Käfig genommen und auf dem Boden liegen gelassen wurde. Am Esstisch erzählt Ketto mit einen Eltern, dass die Stoffkatze nun Jeffs bester Freund sei. Er macht für seinen Hund die Tür auf, der nun Jiji im Maul hat. Der Hund geht hinaus und tauscht mit Kiki den Kater mit der Stoffkatze. Dann kehrt der Hund ins Haus zurück. Daheim umarmt Kiki Fukuo, Osonos Mann, für das Schild ihres Lieferservices.

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