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==Titel D - Das Streben nach Glück==
 
==Titel D - Das Streben nach Glück==
[[Nishinomya]]. Nachdem [[Seita]] die Wäsche aufgehängt hat, geht er mit [[Setsuko]] zum Strand, wo Menschen Salz schöpfen. Die Geschwister spielen Fangen im Wasser. Nach einer Weile entdeckt die Schwester eine Krabbe und folgt ihr nach, bis sie einen Erwachsenen unter einer Strohmatte entdeckt. Bevor Setsuko realisiert, dass darunter eine Leiche liegt, führt Seita sie davon weg. Als sie am Strand entlang gehen, erinnert sich der Bruder an die früheren Tage mit ihrer [[Frau Yokokawa|Mutter]] am Strand zurück. Die Gedanken werden von Sirenen unterbrochen.
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[[Nishinomiya]]. Nachdem [[Seita]] die Wäsche aufgehängt hat, geht er mit [[Setsuko]] zum Strand, wo Menschen Salz schöpfen. Die Geschwister spielen Fangen im Wasser. Nach einer Weile entdeckt die Schwester eine Krabbe und folgt ihr nach, bis sie einen Erwachsenen unter einer Strohmatte entdeckt. Bevor Setsuko realisiert, dass darunter eine Leiche liegt, führt Seita sie davon weg. Als sie am Strand entlang gehen, erinnert sich der Bruder an die früheren Tage mit ihrer [[Frau Yokokawa|Mutter]] am Strand zurück. Die Gedanken werden von Sirenen unterbrochen.
   
 
[[Datei:Glühwürmchen-strand-klein.jpg|center|thumb|400px|Strand mit weißem Sand. Doch die Meisten schöpfen hier Salz, statt sich zu vergnügen.]]
 
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Daheim stimmt Seita seiner [[Seitas Tante|Tante]] zu, den Kimono seiner Mutter zu verkaufen. Seine Tante fügt hinzu, dass sie ihren Kimono bereits verkauft hat. Doch Setsuko zerrt am Ärmel der Tante und bittet unter Tränen es nicht zu verkaufen. Ihr Bruder hält sie zurück.
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Daheim stimmt Seita seiner [[Seitas Tante|Tante]] zu, den Kimono seiner Mutter zu verkaufen. Seine Tante fügt hinzu, dass sie ihren Kimono bereits verkauft hat. Doch Setsuko zerrt am Ärmel der Tante und bittet unter Tränen ihn nicht zu verkaufen. Ihr Bruder hält sie zurück.
   
 
[[Datei:Glühwürmchen-Familie-Foto.jpg|thumb|Die früheren schönen Tage, wo alle noch zusammenlebten.]]
 
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[[Datei:Glühwürmchen-groeinkauf.jpg|thumb|Seita unternimmt ein Großeinkauf, um für sich und seiner Schwester zu sorgen.]]
 
[[Datei:Glühwürmchen-groeinkauf.jpg|thumb|Seita unternimmt ein Großeinkauf, um für sich und seiner Schwester zu sorgen.]]
''Seitas verstorbener Geist hat zu gesehen und hält seine Ohren zu, da Setsuko nicht aufhört zu weinen. Er erinnert sich an die früheren Tage, in der seine Mutter das Kimono trägt. Auch der[[Kiyoshi|Vater]] steht daneben mit ihren Kindern in der Mitte für ein Foto unter einem Kirschbaum.''
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''Seitas verstorbener Geist hat zugesehen und hält seine Ohren zu, da Setsuko nicht aufhört zu weinen. Er erinnert sich an die früheren Tage, in der seine Mutter den Kimono trägt. Auch der [[Kiyoshi Yokokawa|Vater]] steht daneben mit seinen Kindern in der Mitte für ein Foto unter einem Kirschbaum.''
   
Die Tante hat das Kimono gegen ein Sack weißen Reis eingetauscht. Die reine Farbe ist ein Qualitätsmerkmal. Sie gibt Seita ein großes Glas Reis. Setsuko ist weiterhin traurig. Doch sie ändert ihre Stimmung, als sie den Reis zum Abendessen isst. Zum Frühstück bereitet die Tante Reis-Sandwiches zu, ihre [[Seitas Cousine|Tochter]] und der [[Mitbewohner]] nehmen sie mit auf die Arbeit. Setsuko merkt an, dass ihr die Suppe nicht schmeckt. Da offenbart sie, dass die eingelegten Pflaumen aufgebraucht sind. Seita versucht seine Schwester auf den wohlschmeckenden Reis zum Abendessen hinweist. Die Tante lenkt ein, dass die Kinder den Reis nicht verdient haben, da siue nicht wie ihre Tochter und der Mitbewohner arbeiten. Setsuko erinnert sie daran, dass sie erst durch den Verkauf des Kimonos überhaupt Reis auf den Tisch kommt.
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Die Tante hat den Kimono gegen einen Sack weißen Reis eingetauscht. Die reine Farbe ist ein Qualitätsmerkmal. Sie gibt Seita ein großes Glas Reis. Setsuko ist weiterhin traurig. Doch sie ändert ihre Stimmung, als sie den Reis zum Abendessen isst. Zum Frühstück bereitet die Tante Reis-Sandwiches zu, ihre [[Seitas Cousine|Tochter]] und der [[Mitbewohner]] nehmen sie mit auf die Arbeit. Setsuko merkt an, dass ihr die Suppe nicht schmeckt. Da offenbart sie, dass die eingelegten Pflaumen aufgebraucht sind. Seita versucht seine Schwester auf den wohlschmeckenden Reis zum Abendessen hinzuweisen. Die Tante lenkt ein, dass die Kinder den Reis nicht verdient haben, da sie nicht wie ihre Tochter und der Mitbewohner arbeiten. Setsuko erinnert sie daran, dass sie erst durch den Verkauf des Kimonos überhaupt Reis auf den Tisch kommt.
   
Die Tante erläutert, dass in dieser schwierigen Zeit jeder mitanpacken muss. Sie fordert Seita auf zu arbeiten, da er alt genug ist. Sie schlägt vor, dass die Kinder von nun an, selber kochen. Sie hackt nach, ob die Kinder Verwandten mütterlicherseits in Tokio wohnen; mit den begleitenden Wörter, dass man nie weiß, wann Nishinomya bombardiert wird. Leider weiß er nicht, wo sie genau leben. Setsuko wartet vor einer Bank auf ihren Bruder. Als er herauskommt, gibt er ihr einen Bonbon, um ihren Hunger zu stillen. Im Zug verrät er ihr, dass sie mit 70.000 Yen von ihre Mutter vorerst gut leben können. In Nishinomya schreibt er einen Brief an seinem Vater, den er sogleich abschickt. Lachend rennen sie im Regen zu einem Laden, wo sie einen Topf, ein Kamm und einen durchlöcherten Regenschirm kaufen. Am Abendtisch wundert sich der Mitbewohner, warum die Kinder nicht mit ihnen isst. Als die Tante erklärt, dass die Kinder für sich selbst kochen, bewundert die Mitbewohner die Kinder. Die Tante erwidert, dass sie frech und unerzogen sind.
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Die Tante erläutert, dass in dieser schwierigen Zeit jeder mit anpacken muss. Sie fordert Seita auf zu arbeiten, da er alt genug ist. Sie schlägt vor, dass die Kinder von nun an, selber kochen. Sie hakt nach, ob Verwandte der Kinder mütterlicherseits in Tokio wohnen; mit den begleitenden Wörter, dass man nie weiß, wann Nishinomya bombardiert wird. Leider weiß er nicht, wo sie genau leben. Setsuko wartet vor einer Bank auf ihren Bruder. Als er herauskommt, gibt er ihr ein Bonbon, um ihren Hunger zu stillen. Im Zug verrät er ihr, dass sie mit den 70.000 Yen von ihrer Mutter vorerst gut leben können. In Nishinomya schreibt er einen Brief an seinen Vater, den er sogleich abschickt. Lachend rennen sie im Regen zu einem Laden, wo sie einen Topf, einen Kamm und einen durchlöcherten Regenschirm kaufen. Am Abendtisch wundert sich der Mitbewohner, warum die Kinder nicht mit ihnen essen. Als die Tante erklärt, dass die Kinder für sich selbst kochen, bewundert der Mitbewohner die Kinder. Die Tante erwidert, dass sie frech und unerzogen sind.
   
Am nächsten Tag holt Seita die Essensrationen ab. Auf dem Heimweg schmollt seine Schwester. Sie hört auch nicht damit auf, als er ihr die [[Bonbondose]] gibt. Er klopft auf den Dosenboden, worauf die letzten Bonbon rausfallen. Am Abend legt er sein Geschirr in den Waschbecken und gibt Wasser in die Bonbondose, welchen er seiner Schwester zum Schütteln gibt. Dann gießt er das Wasser in eine Schale und reicht sie Setsuko zum Trinken. Sie erfraut sich über das erfrischende Süßgetränk mit allerlei Geschmacksrichtungen.
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Am nächsten Tag holt Seita die Essensrationen ab. Auf dem Heimweg schmollt seine Schwester. Sie hört auch nicht damit auf, als er ihr die [[Bonbondose]] gibt. Er klopft auf den Dosenboden, woraufhin die letzten Bonbons herausfallen. Am Abend legt er sein Geschirr in das Waschbecken und gibt Wasser in die Bonbondose, welche er seiner Schwester zum Schütteln gibt. Dann gießt er das Wasser in eine Schale und reicht sie Setsuko zum Trinken. Sie erfreut sich über das erfrischende Süßgetränk mit allerlei Geschmacksrichtungen.
   
 
[[Datei:Glühwürmchen-feld-klein.jpg|center|thumb|400px|Japan ist zerbombt. Viele arbeiten daran ihr Land aufzubauen. Doch was macht Seita?!]]
 
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[[Datei:Glühwürmchen-trüber-Blick.jpg|thumb|Sie schaut ihnen nach.]]
 
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[[Datei:Glühwürmchen-vergraben.jpg|thumb|Setsuko vergräbt die Glühwürmchen.]]
 
[[Datei:Glühwürmchen-vergraben.jpg|thumb|Setsuko vergräbt die Glühwürmchen.]]
In der Nacht geht die Tante in die Küche und findet das Geschirr der Kinder im Waschbecken. Sie ist etwas genervt. Aber als Setsuko, wegen einem Albtraum schreit, platzt sie in das Zimmer und brüllt lautstark, dass die nächtliche Luftangriffe ihren Schlaf rauben, obwohl sie ihren Schlaf bitter nötig brauchen, um am nächsten Tag arbeiten zu können. Daraufhin nimmt Seita seine schreienede Schwester hinaus an die frische Luft. Sirenen.
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In der Nacht geht die Tante in die Küche und findet das Geschirr der Kinder im Waschbecken. Sie ist etwas genervt. Aber als Setsuko, wegen einem Albtraum schreit, platzt sie in das Zimmer und brüllt lautstark, dass die nächtlichen Luftangriffe ihr hlaf rauben, obwohl sie ihren Schlaf bitter nötig brauchen, um am nächsten Tag arbeiten zu können. Daraufhin nimmt Seita seine schreiende Schwester mit hinaus an die frische Luft. Sirenen.
   
 
''Seitas Geist nimmt Setsukos Geist auf den Rücken und er geht auf einem Weg zu einem Hügel hinauf, wo er auf einen [[Bunker]] am Ufer hinunterblickt.''
 
''Seitas Geist nimmt Setsukos Geist auf den Rücken und er geht auf einem Weg zu einem Hügel hinauf, wo er auf einen [[Bunker]] am Ufer hinunterblickt.''
   
Im Bunker stehen nur Seita und Setsuko. Sie knien sich hin und erinnern sich an frühere Tage zurück: ''Seita spielt auf einem Klavier. Jedoch fordert die Tante ihm auf, es zu unterlassen, da fröhliche Musik in Kriegszeiten nichts verloren haben. Sie bezeichnet ihn als eine Plage und Taugenichts.''
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Im Bunker stehen nur Seita und Setsuko. Sie knien sich hin und erinnern sich an frühere Tage zurück: ''Seita spielt auf einem Klavier. Jedoch fordert die Tante ihn auf, es zu unterlassen, da fröhliche Musik in Kriegszeiten nichts verloren habe. Sie bezeichnet ihn als eine Plage und als Taugenichts.''
   
Der Bruder fasst den Gedanken zusammen, dass sie doch ausziehen können, um gemeinsam im Bunker zu leben. Die Schwester ist davon begeistert. Sie laden ihre Sachen auf einem ausgeliehenen Karren und dann verabschieden sie sich von der Tante. Mit trüben Blicken schaut die Tante den Kindern nach. Den Karren geben sie später bei einem [[Landwirt]] zurück. Von ihm kaufen sie Rettich und Heu. Der Bunker, welcher ihr neues Zuhause ist, liegt an einem Fluss. In der Umgebung findet er fast alles für den Alltag: Brunnenwasser, Wasserkastanien, Schnittlauch und Feuerholz. Er kocht Reis. Essend genießt er mit seiner Schwester die Abenddämmerung.
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Der Bruder fasst den Gedanken, dass sie doch ausziehen könnten, um gemeinsam im Bunker zu leben. Die Schwester ist davon begeistert. Sie laden ihre Sachen auf einen ausgeliehenen Karren und dann verabschieden sie sich von der Tante. Mit trüben Blicken schaut die Tante den Kindern nach. Den Karren geben sie später einem [[Landwirt]] zurück. Von ihm kaufen sie Rettich und Heu. Der Bunker, welcher ihr neues Zuhause wird, liegt an einem Fluss. In der Umgebung findet man fast alles für den Alltag: Brunnenwasser, Wasserkastanien, Schnittlauch und Feuerholz. Seita kocht Reis. Essend genießt er mit seiner Schwester die Abenddämmerung.
   
In der Nacht macht der Bruder den Abwasch, während seine Schwester neben ihm wartet. Er geht zu einem Gebüsch, um sein geschäft zu verrichten. Die Schwester folgt ihm. Als Setsuko am Himmel einen Kamikazeflieger erblickt, kommentiert sie, dass der Flieger wie ein Glühwürmchen aussieht. Dies brachte den Bruder auf die Idee Glühwürmchen zu fangen, um sie dann im Bunker freizulassen. Im Futon liegend erzählt er vom Flottenschau, an der sein Vater Kiyoshi ins See stach. Er summt die Hymne, bis Setsuko einschläft.
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In der Nacht macht der Bruder den Abwasch, während seine Schwester neben ihm wartet. Er geht zu einem Gebüsch, um sein Geschäft zu verrichten. Die Schwester folgt ihm. Als Setsuko am Himmel einen Kamikazeflieger erblickt, kommentiert sie, dass der Flieger wie ein Glühwürmchen aussieht. Dies bringt den Bruder auf die Idee Glühwürmchen zu fangen, um sie dann im Bunker freizulassen. Im Futon liegend erzählt er von der Flottenschau, als sein Vater Kiyoshi Yokokawa ins See stach. Er summt die Hymne, bis Setsuko einschläft.
   
Am nächsten Tag gräbt die Schwester einen Loch und legt die regungslosen [[Glühwürmchen]] hinein. Sie fragt warum die Tierchen früh sterben und erwähnt, dass ihre [[Frau Yokokawa|Mutter]] in einem Grab liegt, was ihre Tante ihr verraten hat. Seita weint und offenbart, dass ihre Mutter im Friedhof von [[wikipedia:Nunobiki Falls|Nunobiki]] liegt. Jedoch liegt ihre Asche in einer Holzkiste im Bunker.
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Am nächsten Tag gräbt die Schwester ein Loch und legt die regungslosen [[Glühwürmchen]] hinein. Sie fragt warum die Tierchen so früh gestroben sind und erwähnt, dass ihre [[Frau Yokokawa|Mutter]] in einem Grab liegt, was ihre Tante ihr verraten hat. Seita weint und offenbart, dass ihre Mutter im Friedhof von [[wikipedia:Nunobiki Falls|Nunobiki]] liegt. Jedoch liegt ihre Asche in einer Holzkiste im Bunker.
   
 
==Titel F - Keiner lebt für sich allein==
 
==Titel F - Keiner lebt für sich allein==
 
[[Datei:Glühwürmchen-stehlen-anfang.jpg|thumb|Statt für das eigene Essen zu arbeiten, stehlt er vom Landwirt.]]
 
[[Datei:Glühwürmchen-stehlen-anfang.jpg|thumb|Statt für das eigene Essen zu arbeiten, stehlt er vom Landwirt.]]
Am nächsten Tag wird der Bunker von vorbeiziehende Kinder bekundet, die sich über die Essgewohnheiten lustig machen. Seita kehrt von seinem Fang zurück. Sein Erscheinen allein verscheucht die Kinder. Später bittet er mit Setsuko an der Hand dem Landwirt ihm etwas zu verkaufen. Doch der Landwirt verkauft ihm nichts, da er das Angebaute selbst für sich und seine Familie braucht. Doch der Landwirt lässt seinen treuen Kunden nicht gehen und gibt einen Rat auf den Weg:<br />
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Am nächsten Tag wird der Bunker von vorbeiziehenden Kinder erkundet, die sich über die Essgewohnheiten lustig machen. Seita kehrt von seinem Fang zurück. Sein Erscheinen allein verscheucht die Kinder. Später bittet er mit Setsuko an der Hand den Landwirt ihm etwas zu verkaufen. Doch der Landwirt verkauft ihm nichts, da er das Angebaute selbst für sich und seine Familie braucht. Doch der Landwirt lässt seinen treuen Kunden nicht gehen und gibt ihm einen Rat mit auf den Weg:<br />
 
„wenn ihr euch nicht in die Gemeinschaft einfügt, könnt ihr nicht überleben. Ihr solltet eure Tante um Entschuldigung bitten. Du bist der Sohn eines Marine-Offiziers! Sei deines Vaters würdig.“
 
„wenn ihr euch nicht in die Gemeinschaft einfügt, könnt ihr nicht überleben. Ihr solltet eure Tante um Entschuldigung bitten. Du bist der Sohn eines Marine-Offiziers! Sei deines Vaters würdig.“
   
Seita zieht weiter, um woanders sein Glück zu versuchen. Am Himmel brummt ein US-Flugzeug. Seita versteckt sich in den Feldern. Er nutzt die Gelegenheit, um Obst und Gemüse zu stehlen. Mit vollen Taschen rennen sie los. Ein Mann mit Brille und einem Fahrrad bleib stehen und beobachtet Setsuko, die einen Kartoffel fällen lässt. Nun schaut er länger auf sie. Seita rennt ihnen entgegen, nimmt seine Schwester unter den Arm und rennt davon. Der Mann schaut nicht zurück.
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Seita zieht weiter, um woanders sein Glück zu versuchen. Am Himmel brummt ein US-Flugzeug. Seita versteckt sich in den Feldern. Er nutzt die Gelegenheit, um Obst und Gemüse zu stehlen. Mit vollen Taschen rennen sie los. Ein Mann mit Brille und einem Fahrrad bleibt stehen und beobachtet Setsuko, die ein Kartoffel fällen lässt. Nun schaut er länger auf sie. Seita rennt ihnen entgegen, nimmt seine Schwester unter den Arm und rennt davon. Der Mann schaut nicht zurück.
   
 
[[Datei:Glühwürmchen-bunker-klein.jpg|thumb|center|thumb|400px|Sie leben unabhängig und frei. Doch dieses Glück währt nicht ewig.]]
 
[[Datei:Glühwürmchen-bunker-klein.jpg|thumb|center|thumb|400px|Sie leben unabhängig und frei. Doch dieses Glück währt nicht ewig.]]
   
 
[[Datei:Glühwürmchen-Polizei.jpg|thumb|Der Polizist belässt es bei einer Verwarnung.]]
 
[[Datei:Glühwürmchen-Polizei.jpg|thumb|Der Polizist belässt es bei einer Verwarnung.]]
Am Bunker kämmt Seita seine Schwester und bemerkt, dass sie viele Haare verliert und dass ihr Rücken einen blutigen Ausschlag hat. In derselben Nacht geht er streift er durch die Felder auf Raubzug. Plötzlich schmerzt es ihm, da der Landwirt auf ihn eintritt und dann zur Polizei zerrt. Der Polizist belässt bei einer Verwarnung. Der enttäuschte Geschädigte verlangt eine härtere Bestrafung. Doch der Beamte entgegnet ihm, dass Körperverletzung eine Straftat ist. Der Landwirt zieht sich zurück. Er bietet Seita Wasser an und entlässt ihn. Setsuko rennt ihrem Burder entgegen, worauf er unüberhörbar schluchzst. Sie sagt ihm, dass er zum Arzt gehen soll, um durch eine Spritze gesund zu werden (und deswegen nicht mehr weinen muss).
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Am Bunker kämmt Seita seine Schwester und bemerkt, dass sie viele Haare verliert und dass ihr Rücken einen blutigen Ausschlag hat. In derselben Nacht streift er durch die Felder auf Raubzug. Plötzlich schmerzt es ihn, da der Landwirt auf ihn eintritt und dann zur Polizei zerrt. Der Polizist belässt bei einer Verwarnung. Der enttäuschte Geschädigte verlangt eine härtere Bestrafung. Doch der Beamte entgegnet ihm, dass Körperverletzung eine Straftat ist. Der Landwirt zieht sich zurück. Er bietet Seita Wasser an und entlässt ihn. Setsuko rennt ihrem Burder entgegen, worauf dieser unüberhörbar schluchzst. Sie sagt ihm, dass er zum Arzt gehen soll, um durch eine Spritze gesund zu werden (und deswegen nicht mehr weinen muss).
   
Das Grollen der Motoren treibt Menschenmassen in die Bunker. Seita rennt in die entgegnete Richtung. Er nutzt die Gelegenheit, um die Häuser zu plündern; sei es am Tag oder in der Nacht. Nach den Raubzügen macht er Freudensprünge. Morgen früh wacht sie auf und schaut nach ihrem Bruder um. Doch er ist nicht daheim, da er das Diebesgut verkauft. Als er zurückkehrt findet er die Puppe seiner Schwester. Nach hektischem Umsehen findet er sie leise atmend am Boden. Er bringt sie zum Arzt, der Unterernährung diagnostiziert. Enttäuscht geht er fort. Auf dem Weg schaut er einem Mann zu, der einen Eisblock sägt. Seita hebt das übriggebliebene Eis vom Boden und führt es zu Setsukos Mund. Er sagt ihr, dass er zu Bank gehen wird, um das Geld abzuheben und verspricht ihr dann immer bei ihr zu bleiben, um sie zu beruhigen.
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Das Grollen der Motoren treibt Menschenmassen in die Bunker. Seita rennt in die entgegengesetzte Richtung. Er nutzt die Gelegenheit, um die Häuser zu plündern; sei es am Tag oder in der Nacht. Nach den Raubzügen macht er Freudensprünge. Morgens früh wacht Setsuko auf und schaut nach ihrem Bruder. Doch er ist nicht daheim, da er das Diebesgut verkauft. Als er zurückkehrt findet er nur die Puppe seiner Schwester. Nach hektischem Umsehen findet er sie leise atmend am Boden. Er bringt sie zum Arzt, der Unterernährung diagnostiziert. Enttäuscht geht er fort. Auf dem Weg schaut er einem Mann zu, der einen Eisblock sägt. Seita hebt das übriggebliebene Eis vom Boden auf und führt es zu Setsukos Mund. Er sagt ihr, dass er zu Bank gehen wird, um das Geld abzuheben und verspricht ihr dann immer bei ihr zu bleiben, um sie zu beruhigen.
   
 
==Titel G - Menschen sind Glühwürmchen==
 
==Titel G - Menschen sind Glühwürmchen==
 
[[Datei:Glühwürmchen-villa-klein.jpg|thumb|Nach dem Krieg kehren einige erfreut zurück. Seita hingegen verliert seine Lebensfreude.]]
 
[[Datei:Glühwürmchen-villa-klein.jpg|thumb|Nach dem Krieg kehren einige erfreut zurück. Seita hingegen verliert seine Lebensfreude.]]
In der Bank hebt Seita 3.000 Yen ab. Aus Gesprächen hört er, dass Japan den [[wikipedia:de:Zweiter Weltkrieg|Krieg]] verloren hat. Er rennt schwer atmend aus der Bank, da er realisiert hat, warum sein Vater nie geantwortet hat. Am Nachmittag ist er daheim und bereitet eine Reissuppe zu. Als er von Setsuko ein Schmatzen vernimmt, ist er entsetzt. Sie lutscht Knöpfe. Sie zeigt auf zwei Steine, die sie als Reisbällchen bezeichnet. Er schneidet ein Stück Wassermelone und reicht es ihr. Er legt die ganze Melone dann neben ihr. Sie schläft ein und wacht nicht mehr auf. In der regnerischen Nacht legt er sich neben ihr schweigend hin.
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In der Bank hebt Seita 3.000 Yen ab. Aus Gesprächen hört er, dass Japan den [[wikipedia:de:Zweiter Weltkrieg|Krieg]] verloren hat. Er rennt schwer atmend aus der Bank, da er realisiert hat, warum sein Vater nie geantwortet hat. Am Nachmittag ist er daheim und bereitet eine Reissuppe zu. Als er von Setsuko ein Schmatzen vernimmt, ist er entsetzt. Sie lutscht Knöpfe. Sie zeigt auf zwei Steine, die sie als Reisbällchen bezeichnet. Er schneidet ein Stück Wassermelone und reicht es ihr. Er legt die ganze Melone dann neben sie. Sie schläft ein und wacht nicht mehr auf. In der regnerischen Nacht legt er sich neben sie schweigend hin.
   
 
Am nächsten Tag bestattet er sie. Dazu kauft er Holz und einen Korb. Er erinnert sich an die glücklichen Tagen mit ihr zurück. An einem abgelegten Ort, legt er seine Schwester mit ihren Sachen in einem Korb. Er zündet das Holz an, um den Korb zu verbrennen. Er wartet bis das Feuer ausgeht. Die Asche füllt er in die Bonbondose. Er verlässt den Ort, ohne zurückzuschauen.
 
Am nächsten Tag bestattet er sie. Dazu kauft er Holz und einen Korb. Er erinnert sich an die glücklichen Tagen mit ihr zurück. An einem abgelegten Ort, legt er seine Schwester mit ihren Sachen in einem Korb. Er zündet das Holz an, um den Korb zu verbrennen. Er wartet bis das Feuer ausgeht. Die Asche füllt er in die Bonbondose. Er verlässt den Ort, ohne zurückzuschauen.

Aktuelle Version vom 17. September 2019, 01:04 Uhr


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Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät wichtige Handlungselemente aus dem Anime oder Manga. Wenn du das Werk nicht kennst, kann das Lesen dieses Artikels dir die Freude am Werk nehmen.

Wie auf der vorangegangenen Seite Spoiler:Die letzten Glühwürmchen wird hier die Handlung des Films Die letzten Glühwürmchen ausführlich wiedergegeben.

Titel D - Das Streben nach GlückBearbeiten

Nishinomiya. Nachdem Seita die Wäsche aufgehängt hat, geht er mit Setsuko zum Strand, wo Menschen Salz schöpfen. Die Geschwister spielen Fangen im Wasser. Nach einer Weile entdeckt die Schwester eine Krabbe und folgt ihr nach, bis sie einen Erwachsenen unter einer Strohmatte entdeckt. Bevor Setsuko realisiert, dass darunter eine Leiche liegt, führt Seita sie davon weg. Als sie am Strand entlang gehen, erinnert sich der Bruder an die früheren Tage mit ihrer Mutter am Strand zurück. Die Gedanken werden von Sirenen unterbrochen.

Glühwürmchen-strand-klein

Strand mit weißem Sand. Doch die Meisten schöpfen hier Salz, statt sich zu vergnügen.

Daheim stimmt Seita seiner Tante zu, den Kimono seiner Mutter zu verkaufen. Seine Tante fügt hinzu, dass sie ihren Kimono bereits verkauft hat. Doch Setsuko zerrt am Ärmel der Tante und bittet unter Tränen ihn nicht zu verkaufen. Ihr Bruder hält sie zurück.

Glühwürmchen-Familie-Foto

Die früheren schönen Tage, wo alle noch zusammenlebten.

Glühwürmchen-groeinkauf

Seita unternimmt ein Großeinkauf, um für sich und seiner Schwester zu sorgen.

Seitas verstorbener Geist hat zugesehen und hält seine Ohren zu, da Setsuko nicht aufhört zu weinen. Er erinnert sich an die früheren Tage, in der seine Mutter den Kimono trägt. Auch der Vater steht daneben mit seinen Kindern in der Mitte für ein Foto unter einem Kirschbaum.

Die Tante hat den Kimono gegen einen Sack weißen Reis eingetauscht. Die reine Farbe ist ein Qualitätsmerkmal. Sie gibt Seita ein großes Glas Reis. Setsuko ist weiterhin traurig. Doch sie ändert ihre Stimmung, als sie den Reis zum Abendessen isst. Zum Frühstück bereitet die Tante Reis-Sandwiches zu, ihre Tochter und der Mitbewohner nehmen sie mit auf die Arbeit. Setsuko merkt an, dass ihr die Suppe nicht schmeckt. Da offenbart sie, dass die eingelegten Pflaumen aufgebraucht sind. Seita versucht seine Schwester auf den wohlschmeckenden Reis zum Abendessen hinzuweisen. Die Tante lenkt ein, dass die Kinder den Reis nicht verdient haben, da sie nicht wie ihre Tochter und der Mitbewohner arbeiten. Setsuko erinnert sie daran, dass sie erst durch den Verkauf des Kimonos überhaupt Reis auf den Tisch kommt.

Die Tante erläutert, dass in dieser schwierigen Zeit jeder mit anpacken muss. Sie fordert Seita auf zu arbeiten, da er alt genug ist. Sie schlägt vor, dass die Kinder von nun an, selber kochen. Sie hakt nach, ob Verwandte der Kinder mütterlicherseits in Tokio wohnen; mit den begleitenden Wörter, dass man nie weiß, wann Nishinomya bombardiert wird. Leider weiß er nicht, wo sie genau leben. Setsuko wartet vor einer Bank auf ihren Bruder. Als er herauskommt, gibt er ihr ein Bonbon, um ihren Hunger zu stillen. Im Zug verrät er ihr, dass sie mit den 70.000 Yen von ihrer Mutter vorerst gut leben können. In Nishinomya schreibt er einen Brief an seinen Vater, den er sogleich abschickt. Lachend rennen sie im Regen zu einem Laden, wo sie einen Topf, einen Kamm und einen durchlöcherten Regenschirm kaufen. Am Abendtisch wundert sich der Mitbewohner, warum die Kinder nicht mit ihnen essen. Als die Tante erklärt, dass die Kinder für sich selbst kochen, bewundert der Mitbewohner die Kinder. Die Tante erwidert, dass sie frech und unerzogen sind.

Am nächsten Tag holt Seita die Essensrationen ab. Auf dem Heimweg schmollt seine Schwester. Sie hört auch nicht damit auf, als er ihr die Bonbondose gibt. Er klopft auf den Dosenboden, woraufhin die letzten Bonbons herausfallen. Am Abend legt er sein Geschirr in das Waschbecken und gibt Wasser in die Bonbondose, welche er seiner Schwester zum Schütteln gibt. Dann gießt er das Wasser in eine Schale und reicht sie Setsuko zum Trinken. Sie erfreut sich über das erfrischende Süßgetränk mit allerlei Geschmacksrichtungen.

Glühwürmchen-feld-klein

Japan ist zerbombt. Viele arbeiten daran ihr Land aufzubauen. Doch was macht Seita?!

Titel E - NeuanfangBearbeiten

Glühwürmchen-brüllen

Der Tante platzt entgültig der Kragen, als Setsuko vor einem Albtraum laut aufschreit.

Glühwürmchen-Abschied

Sie verabschieden sich.

Glühwürmchen-trüber-Blick

Sie schaut ihnen nach.

Glühwürmchen-vergraben

Setsuko vergräbt die Glühwürmchen.

In der Nacht geht die Tante in die Küche und findet das Geschirr der Kinder im Waschbecken. Sie ist etwas genervt. Aber als Setsuko, wegen einem Albtraum schreit, platzt sie in das Zimmer und brüllt lautstark, dass die nächtlichen Luftangriffe ihr hlaf rauben, obwohl sie ihren Schlaf bitter nötig brauchen, um am nächsten Tag arbeiten zu können. Daraufhin nimmt Seita seine schreiende Schwester mit hinaus an die frische Luft. Sirenen.

Seitas Geist nimmt Setsukos Geist auf den Rücken und er geht auf einem Weg zu einem Hügel hinauf, wo er auf einen Bunker am Ufer hinunterblickt.

Im Bunker stehen nur Seita und Setsuko. Sie knien sich hin und erinnern sich an frühere Tage zurück: Seita spielt auf einem Klavier. Jedoch fordert die Tante ihn auf, es zu unterlassen, da fröhliche Musik in Kriegszeiten nichts verloren habe. Sie bezeichnet ihn als eine Plage und als Taugenichts.

Der Bruder fasst den Gedanken, dass sie doch ausziehen könnten, um gemeinsam im Bunker zu leben. Die Schwester ist davon begeistert. Sie laden ihre Sachen auf einen ausgeliehenen Karren und dann verabschieden sie sich von der Tante. Mit trüben Blicken schaut die Tante den Kindern nach. Den Karren geben sie später einem Landwirt zurück. Von ihm kaufen sie Rettich und Heu. Der Bunker, welcher ihr neues Zuhause wird, liegt an einem Fluss. In der Umgebung findet man fast alles für den Alltag: Brunnenwasser, Wasserkastanien, Schnittlauch und Feuerholz. Seita kocht Reis. Essend genießt er mit seiner Schwester die Abenddämmerung.

In der Nacht macht der Bruder den Abwasch, während seine Schwester neben ihm wartet. Er geht zu einem Gebüsch, um sein Geschäft zu verrichten. Die Schwester folgt ihm. Als Setsuko am Himmel einen Kamikazeflieger erblickt, kommentiert sie, dass der Flieger wie ein Glühwürmchen aussieht. Dies bringt den Bruder auf die Idee Glühwürmchen zu fangen, um sie dann im Bunker freizulassen. Im Futon liegend erzählt er von der Flottenschau, als sein Vater Kiyoshi Yokokawa ins See stach. Er summt die Hymne, bis Setsuko einschläft.

Am nächsten Tag gräbt die Schwester ein Loch und legt die regungslosen Glühwürmchen hinein. Sie fragt warum die Tierchen so früh gestroben sind und erwähnt, dass ihre Mutter in einem Grab liegt, was ihre Tante ihr verraten hat. Seita weint und offenbart, dass ihre Mutter im Friedhof von Nunobiki liegt. Jedoch liegt ihre Asche in einer Holzkiste im Bunker.

Titel F - Keiner lebt für sich alleinBearbeiten

Glühwürmchen-stehlen-anfang

Statt für das eigene Essen zu arbeiten, stehlt er vom Landwirt.

Am nächsten Tag wird der Bunker von vorbeiziehenden Kinder erkundet, die sich über die Essgewohnheiten lustig machen. Seita kehrt von seinem Fang zurück. Sein Erscheinen allein verscheucht die Kinder. Später bittet er mit Setsuko an der Hand den Landwirt ihm etwas zu verkaufen. Doch der Landwirt verkauft ihm nichts, da er das Angebaute selbst für sich und seine Familie braucht. Doch der Landwirt lässt seinen treuen Kunden nicht gehen und gibt ihm einen Rat mit auf den Weg:
„wenn ihr euch nicht in die Gemeinschaft einfügt, könnt ihr nicht überleben. Ihr solltet eure Tante um Entschuldigung bitten. Du bist der Sohn eines Marine-Offiziers! Sei deines Vaters würdig.“

Seita zieht weiter, um woanders sein Glück zu versuchen. Am Himmel brummt ein US-Flugzeug. Seita versteckt sich in den Feldern. Er nutzt die Gelegenheit, um Obst und Gemüse zu stehlen. Mit vollen Taschen rennen sie los. Ein Mann mit Brille und einem Fahrrad bleibt stehen und beobachtet Setsuko, die ein Kartoffel fällen lässt. Nun schaut er länger auf sie. Seita rennt ihnen entgegen, nimmt seine Schwester unter den Arm und rennt davon. Der Mann schaut nicht zurück.

Glühwürmchen-bunker-klein

Sie leben unabhängig und frei. Doch dieses Glück währt nicht ewig.

Glühwürmchen-Polizei

Der Polizist belässt es bei einer Verwarnung.

Am Bunker kämmt Seita seine Schwester und bemerkt, dass sie viele Haare verliert und dass ihr Rücken einen blutigen Ausschlag hat. In derselben Nacht streift er durch die Felder auf Raubzug. Plötzlich schmerzt es ihn, da der Landwirt auf ihn eintritt und dann zur Polizei zerrt. Der Polizist belässt bei einer Verwarnung. Der enttäuschte Geschädigte verlangt eine härtere Bestrafung. Doch der Beamte entgegnet ihm, dass Körperverletzung eine Straftat ist. Der Landwirt zieht sich zurück. Er bietet Seita Wasser an und entlässt ihn. Setsuko rennt ihrem Burder entgegen, worauf dieser unüberhörbar schluchzst. Sie sagt ihm, dass er zum Arzt gehen soll, um durch eine Spritze gesund zu werden (und deswegen nicht mehr weinen muss).

Das Grollen der Motoren treibt Menschenmassen in die Bunker. Seita rennt in die entgegengesetzte Richtung. Er nutzt die Gelegenheit, um die Häuser zu plündern; sei es am Tag oder in der Nacht. Nach den Raubzügen macht er Freudensprünge. Morgens früh wacht Setsuko auf und schaut nach ihrem Bruder. Doch er ist nicht daheim, da er das Diebesgut verkauft. Als er zurückkehrt findet er nur die Puppe seiner Schwester. Nach hektischem Umsehen findet er sie leise atmend am Boden. Er bringt sie zum Arzt, der Unterernährung diagnostiziert. Enttäuscht geht er fort. Auf dem Weg schaut er einem Mann zu, der einen Eisblock sägt. Seita hebt das übriggebliebene Eis vom Boden auf und führt es zu Setsukos Mund. Er sagt ihr, dass er zu Bank gehen wird, um das Geld abzuheben und verspricht ihr dann immer bei ihr zu bleiben, um sie zu beruhigen.

Titel G - Menschen sind GlühwürmchenBearbeiten

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Nach dem Krieg kehren einige erfreut zurück. Seita hingegen verliert seine Lebensfreude.

In der Bank hebt Seita 3.000 Yen ab. Aus Gesprächen hört er, dass Japan den Krieg verloren hat. Er rennt schwer atmend aus der Bank, da er realisiert hat, warum sein Vater nie geantwortet hat. Am Nachmittag ist er daheim und bereitet eine Reissuppe zu. Als er von Setsuko ein Schmatzen vernimmt, ist er entsetzt. Sie lutscht Knöpfe. Sie zeigt auf zwei Steine, die sie als Reisbällchen bezeichnet. Er schneidet ein Stück Wassermelone und reicht es ihr. Er legt die ganze Melone dann neben sie. Sie schläft ein und wacht nicht mehr auf. In der regnerischen Nacht legt er sich neben sie schweigend hin.

Am nächsten Tag bestattet er sie. Dazu kauft er Holz und einen Korb. Er erinnert sich an die glücklichen Tagen mit ihr zurück. An einem abgelegten Ort, legt er seine Schwester mit ihren Sachen in einem Korb. Er zündet das Holz an, um den Korb zu verbrennen. Er wartet bis das Feuer ausgeht. Die Asche füllt er in die Bonbondose. Er verlässt den Ort, ohne zurückzuschauen.

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Seita erinnert sich an seine Schwester zurück, bevor er sie verbrennt.

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