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Taketori Monogatari ist das Märchen, worauf der Film Die Legende der Prinzessin Kaguya von Isao Takahata aus Studio Ghibli basiert.

Der Autor und die genaue Entstehungsgeschichte ist nicht bekannt. Mehr Fachwissen im Wikipedia unter Taketori Monogatari. Es gibt viele Unterschiede zwischen dem Märchen und dem Film. Dies ist vor allem der Persönlichkeit der Figuren geschuldet. So wird Takenoko menschlicher und einfühlsamer. In diesem Artikel werden die wichtigsten Unterschiede aufgelistet.

Die Aufgaben der fünf AdligenBearbeiten

Um Takenokos Hand anzuhalten, versuchen die fünf Adligen die Schätze zu bergen. Im Film wird keine Details gezeigt, wie die Adligen die Schätze geborgen haben. Auch wie die Adligen abgewiesen werden, wurden im Film abgeändert, um die Handlung kürzer erzählen zu können.

Su wurde der Prinz Ishitsukuri von Takenoko abgelehnt, weil er ihr die Steinschale nicht besorgen konnte. Im Film stellt sich Kita dem Prinzen gegenüber. Sie ist die erste Frau des Prinzen. Da Kita den Prinzen zu veranlasst Miyatsukos Schloss zu verlassen, muss Takenoko es nicht tun. Stattdessen wirkt sie traurig, was ihre Menschlichkeit unterstreicht.

Das Werben des KaisersBearbeiten

Im Film wird das Werben des Kasiers Mikado ganz kurz gefasst. Im Märchen schickt der Prinz eine Botin, um sich ein Bild von Takenoko zu machen. Jedoch lehnt sie ab die Botin überhaupt zu empfangen. Daraufhin arrangiert der Kaiser mit Sanuki no Miyatsuko einen Jagdausritts. Im Wald überrascht der Kasier die Prinzessin. Jedoch konnte sich Takenoko ihm entziehen. Der Kaiser kehrt zurück und wechslet mit ihr Briefe für drei Jahre.

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Voller Kummer schaut Takenoko zum Mond, nicht weil der Kaiser sie angefasst hat, sondern weil sie zu einer festgeschriebene Zeit zur Mond-Hauptstadt zurückkehren muss. Als der Kaiser davon hört entsendet er 2000 Männer, um dies zu verhindern.

Als Takenoko zum Mond zurückgekehrt ist, erhalten ihre Eltern und der Kaiser einen Brief und den Trank der Unsterblichkeit. Jedoch konnte der Trank die Eltern nicht helfen. Denn sie sterben kurz darauf im Verlust ihrer Tochter.

Der Kaiser lässt den Brief und den Trank zum Berg Fuji tragen, um es dort zu verbrennen. So heißt es:

Und seither nennt man diesen Berg den Berg Fuji (denn das heißt ‚reich an Kriegern‘, es heißt aber auch Unsterblichkeit). Es wird überliefert, daß immer noch jener Rauch bis in die Wolken aufsteigt.

— Neumann, Die Zauberschale, S. 71

CharaktereBearbeiten

Den Charaketren im Film wurde eine Persönlichkeit verliehen, damit sie authentischer wirken. So ist Isonokami ein ehrlicher Mensch, wo die meisten seiner Mitstreiter schummeln, um das Herz Takenokos zu gewinnen.

Auch wurden den Charakteren eine eigene Persönlichkeit gegeben, was sich die vom Märchen unterscheidet. So sind Takenoko und Ouna im Film einfühlsamer. Im Film wurde auch im Ganzen mehr Wert auf die Charaktere als das Märchen vollständig widerzugeben.

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